Fußball

Auch in Brauck wird jetzt auf künstlichem Grün gekickt

Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland (5. v. li.) führte auf dem Kunstrasenplatz an der Roßheidestraße den ersten Anstoß aus.

Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland (5. v. li.) führte auf dem Kunstrasenplatz an der Roßheidestraße den ersten Anstoß aus.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Volksfeststimmung in Brauck. Der Kunstrasenplatz ist eröffnet worden. Die Arbeiten gehen weiter. Wird bald auch im Stadtnorden einer gebaut?

Volksfeststimmung an der Roßheidestraße. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen wurde am Sonntagnachmittag der Kunstrasenplatz in Brauck anlässlich des Kreisliga-B-Spiels zwischen Schwarz-Blau Gladbeck und Eintracht Erle II offiziell eröffnet. Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) führte den ersten Anstoß auf der 1,4 Millionen Euro teuren Anlage aus.

Aus den Lautsprechern dröhnte der AC/DC-Song „Back in Black“, als die beiden Mannschaften um 15.11 Uhr das künstliche Grün betraten. Etliche Zuschauer waren gekommen, neugierig darauf, das funkelnagelneue Spielfeld in Augenschein zu nehmen und um mit den Schwarz-Blauen zu feiern. „Wenn man den Sportfreunden oder den FCern gesagt hätte“, so Roland in seiner kurzen Ansprache, „dass hier mal auf einem Kunstrasenplatz gespielt wird, die hätten das nicht geglaubt.“

Bürgermeister Roland betont: „Vierter Kunstrasenplatz würde uns gut zu Gesicht stehen“

Der Bürgermeister betonte, dass der Fußballplatz nur der erste Baustein des Sportparks Mottbruch sei: „Am Ende werden wir hier zehn Millionen Euro investiert haben.“ Drei Kunstrasenplätze gibt es jetzt in Gladbeck, einen in Rentfort, einen in Mitte und einen im Stadtsüden. Wird denn auch im Norden noch einer gebaut werden? Dazu Roland: „Da muss noch etwas geschehen. Wir arbeiten daran. Ein vierter Kunstrasenplatz würde uns gut zu Gesicht stehen.“

Andreas Pappert, der Vorsitzende von Schwarz-Blau, freute sich, dass sein Verein jetzt auch auf künstlichem Grün kicken kann: „Die Anlage ist super, sie ist sehr gut geworden.“ Pappert bedankte sich insbesondere bei Sportamtsleiter Dieter Bugdoll für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen und Monaten.

Andreas Pappert, Chef von Schwarz-Blau Gladbeck, begrüßt viele Ehrengäste

Zahlreiche Ehrengäste konnte Pappert gestern Nachmittag begrüßen. Neben Bürgermeister Ulrich Roland beispielsweise auch noch Michael Hübner (Landtagsabgeordneter), Rainer Weichelt (Sportdezernent), Mario Sommerfeld (Vorsitzender des Sportausschusses), Christian Fischer (Vorsitzender des Fußballkreises 12), Andreas Knittel und Holger Zilcher (Vorsitzende der Fachschaft Gladbecker Fußball).

Fischer gab übrigens zu, sich ein wenig über die Gladbecker Tatkraft zu wundern. „Es ist schön“, so der Vorsitzende des Fußballkreises zu Bürgermeister Roland, „dass das bei euch in Gladbeck mit dem Bau von Kunstrasenplätzen klappt. Bei uns in Gelsenkirchen klappt das nämlich nicht.“

Der erste Treffer ist ein Eigentor eines Erler Spielers

Schwarz-Blau konnte das erste Spiel auf dem künstlichen Grün gewinnen, die Braucker entschieden das Kreisliga-B-Match gegen Eintracht Erle II deutlich mit 5:2 (2:1) zu ihren Gunsten. Der erste Treffer, der fiel, war ein Eigentor eines Erlers. Außerdem erfolgreich für die Gladbecker waren Dennis Eickelkamp, Maurice Ogaza, Christopher Jungnickel und Florian Simon.

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