Schwimmen

Kurzbahn-DM: Starkes Staffelergebnis krönt den VfL-Auftritt

Die vier durften sogar von einer Medaillen-Sensation träumen: Die VfL-Lagen-Staffel mit (v.l.) Mareike Ehring (Schmetterling), Marina Koop (Brust) , Jessica Steiger (Freistil) und Lisa Ortberg (Rücken).

Die vier durften sogar von einer Medaillen-Sensation träumen: Die VfL-Lagen-Staffel mit (v.l.) Mareike Ehring (Schmetterling), Marina Koop (Brust) , Jessica Steiger (Freistil) und Lisa Ortberg (Rücken).

Foto: R. steiger / vfl

Berlin.  Der VfL Gladbeck mit Trainer Harry Schulz freuen sich über Zeiten und Medaillen – fast am meisten Jubel gab es aber über einen vierten Platz.

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Viel zufriedener hätte Harry Schulz nicht sein können nach den letzten Rennen der Kurzbahn-DM in Berlin. „Unser Quartett hat überzeugt“, so Schulz, der sich natürlich über die sechs Medaillen für Jessica Steiger freute, aber noch viel mehr gutes sah: „Wie oft wir in A-Finals waren, also unter den besten acht, das ist schon gut“, so Schulz zufrieden.

Neben Steiger glänzte natürlich Mareike Ehring, die sich in Berlin den Titel „Delfin-Queen“ verdiente: Nach 50 und 200 gewann sie am Sonntag auch den Juniorinnentitel über 200 Meter Schmetterling, „das waren hervorragende Zeiten“, so Schulz.

Koop startet zu schnell und bricht am Ende ein

Mit der viertbesten Zeit insgesamt zog Ehring auch ins A-Finale ein, blieb als Siebte abermals unter der Ein-Minuten-Marke in 59,84 Sekunden (wieder neue Bestzeit).

Lisa Ortberg qualifizierte sich zwar weder über 50 oder 100 Meter Rücken, noch über 100 Meter Schmetterling für ein Finale, Schulz fand trotzdem „souverän“, wie sie ihre Bestleistungen steigerte. Nur bei Marina Koop haderte er etwas: Die hatte über 200 Meter Brust mit dem B-Finale geliebäugelt, „sie ist es aber zu schnell angegangen und wurde auf der letzten Bahn noch überholt“, erklärte Schulz.

Lagen-Staffel sorgt fast für die Sensation

Über allem thronte aber die 4x50-Meter-Lagen-Staffel. Die belegte den vierten Platz, der eigentlich als undankbar gilt, aber Schulz meinte: „Das ist der absolute Hammer. Wir waren im Vorfeld auf Platz acht oder so.“

Ortberg, Koop, Ehring und Steiger schlugen nur hinter dem Profiteam aus Neckarsulm sowie den großen Startgemeinschaften aus Berlin und Mittelfranken an.

Höher gehandelte SGs wie Essen oder Dortmund dagegen ließ der VfL hinter sich, sieben Hundertstel fehlten nur zu einer Medaillen-Sensation – das war nach den guten Tagen aber zu verschmerzen für die VfL-Schwimmerinnen.

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