Charity-Turnier

Mathias Schipper & Co. golfen mal wieder für den guten Zweck

Golft mal wieder für den guten Zweck: Mathias Schipper, Ex-Fußballprofi aus Gladbeck.

Golft mal wieder für den guten Zweck: Mathias Schipper, Ex-Fußballprofi aus Gladbeck.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Auf der Anlage des GC Schwarze Heide wird ein Charity-Golf-Turnier ausgetragen. Mit dabei ist Ex-Fußballprofi Mathias Schipper aus Gladbeck.

Olaf Thon nimmt teil, der Fußball-Weltmeister von 1990, die Kremers-Zwillinge und auch der Gladbecker Ex-Profi Mathias Schipper: Am Montag, 23. September, wird auf der Anlage des Golfclubs Schwarze Heide ein Charity-Turnier ausgetragen. „Der Gesamterlös wird gespendet“, betont Schipper, „unter anderem wird mit dem Geld der Spielplatz in Wittringen renoviert.“

2009 kamen 43000 Euro zusammen

Vor zehn Jahren fand schon einmal ein derartiges Charity-Turnier in Kirchhellen statt. Damals kam die stolze Summe von 43000 Euro zusammen. Unter anderem wurde seinerzeit damit in Brauck ein Spielplatz gebaut, dessen Pate Mathias Schipper ist. Dieser lokale Bezug ist dem ehemaligen Berufsfußballer wichtig: „Das Geld bleibt in der Region, es bleibt in Gladbeck, das ist für jeden nachvollziehbar.“

Schipper lobt in diesem Zusammenhang auch die lokale Wirtschaft für ihr Engagement. „Viele Gladbecker Firmen haben tolle Preise für die Tombola gespendet, das ist klasse“, so der Physiotherapeut, der am Ende der nächsten Woche übrigens das 25-jährige Bestehen seiner Praxis in Gladbeck feiern wird.

Mathias Schipper ist seit mehr als zwölf Jahren Golfer

Mathias Schipper hat vor etwas mehr als zwölf Jahren seinen Spaß am Golf entdeckt. Als er seine Platzreife hatte, fiel ihm ein, dass Olaf Thon und die Kremers-Zwillinge ihm mal etwas von den Gofus, den golfenden Fußballern, erzählt hatten. Er setzte sich mit Thon in Verbindung, kurze Zeit später war er Mitglied bei den Gofus.

Auf die Frage, worin der Reiz bei den Gofus besteht, antwortete Schipper einmal dies: „Natürlich geht es um das Golfspiel. Das ist aber nicht alles. Es ist einfach toll, sich mit alten Weggefährten auszutauschen und die legendären Fußball-Geschichten wieder aufleben zu lassen. Mittlerweile sind rund 500 ehemalige Spieler und Trainer Mitglied bei den Gofus. Im Vordergrund steht aber natürlich, dass bei unseren Turnieren immer eine ganze Menge für den guten Zweck herauskommt. Das macht die Sache rund und wertvoll.“

Mit Norbert Dickel fing alles an

Die Geschichte der Gofus begann übrigens im Frühjahr 2001, als Norbert Dickel, Ex-Profi von Borussia Dortmund, Eckhardt Fenner und der Betreiber der Golfanlage Felderbach/Sprockhövel, Arnt Vesper, bei einem Bier zusammenstanden und den Entschluss fassten, ehemalige und aktive Fußballprofis eine Golfheimat zu bieten. Heute engagieren sich bei den Gofus nicht nur Ex-Profis, sondern auch Trainer und Schiedsrichter.

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