Leichtathletik

VfL Gladbeck: Berger belegt bei Mehrkampf-DM Rang sechs

Anne Berger (VfL Gladbeck) belegte bei der Mehrkampf-DM in der AK U23 den sechsten Platz. Rechts: ihr Trainer Christian Bludau.

Anne Berger (VfL Gladbeck) belegte bei der Mehrkampf-DM in der AK U23 den sechsten Platz. Rechts: ihr Trainer Christian Bludau.

Foto: Wolfgang Birkenstock

Bietigheim-Bissingen/Gladbeck.  Anne Berger (VfL Gladbeck) hat bei der Mehrkampf-DM in der AK U23 Rang sechs belegt. Zur Erinnerung: Sie ist von Hause aus Stabhochspringerin.

In starker Form präsentierte sich Anne Berger bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bietigheim-Bissingen. Die Leichtathletin des VfL Gladbeck, die ja von Hause aus Stabhochspringerin ist, sicherte sich bei den Titelkämpfen im Siebenkampf in der Altersklasse U23 den sechsten Platz.

„Und es hätte sogar noch besser laufen können“, sagte Trainer Christian Bludau. Dessen ungeachtet waren Athletin und Coach zufrieden nach den beiden langen Tagen im Sportpark Ellental. Bludau: „Der sechste Platz war in Ordnung, Anne hat das super gemacht.“

Anne Berger sammelt bei der DM 4676 Punkte

4676 Punkte sammelte die 19 Jahre junge Medizinstudentin bei der DM - und damit 76 mehr als zuletzt bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften. Zum Vergleich: Die Goldmedaille sicherte sich Favoritin Vanessa Grimm (Königsteiner LV), die 5738 Zähler erreichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Janina Lange (MTV Lübeck, 5523 Punkte) und Abigail Adjei (SV schlau.com Saar 05, 5250 Punkte).

Zum Auftakt der Titelkämpfe hatte Berger Pech. Beim Hürdensprint herrschte nämlich kräftiger Gegenwind (- 2,3). Das führte dazu, dass sie in die letzte Hürde trat und wertvolle Zeit verlor. Die Gladbeckerin erreichte das Ziel in 15,53 Sekunden. Es folgte der Hochsprung (1,56 m) und das Kugelstoßen. 12,10 Meter standen für Berger zu Buche. Bludau jubelte: „Das war ein Hammer!“ Die 200 Meter beendete die Stabhochspringerin in 26,85 Sekunden.

Der Lauf über 800 Meter erweist sich für Berger als Herausforderung

Im Weitsprung legte Anne Berger im ersten Versuch gute 5,17 Meter vor. Allerdings hatte sie den Balken nicht getroffen. Danach ging sie mehr Risiko. Das war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, die beiden weiteren Versuche waren ungültig. Auch im Speerwurf setzte sie trotz Ellenbogen-Problemen auf kontrolliertes Risiko. Die VfLerin kam auf 37,83 Meter. „Ganz in Ordnung“, so Bludau. Der abschließende Lauf über 800 Meter erwies sich als echte Herausforderung. Berger konnte den Top-Mehrkämpferinnen nicht folgen. Ihre Zeit: 2:38,48 Minuten.

Nun legt Anne Berger erst einmal eine kurze Trainingspause ein. Anschließend wird sie sich auf das Stabhochsprung-Meeting in Beckum vorbereiten, das am 8. September stattfindet. Bludau hofft, dass seine Athletin an ihre persönliche Bestmarke von 4,00 Metern herankommen kann.

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