Handball

VfL Gladbeck II: Martin Blißenbach zeigt Zuversicht

Sascha Rauschel (beim Wurf) feierte mit Haltern den Aufstieg in die Oberliga. Künftig spielt er für den VfL Gladbeck II.

Sascha Rauschel (beim Wurf) feierte mit Haltern den Aufstieg in die Oberliga. Künftig spielt er für den VfL Gladbeck II.

Foto: Werner Schulte-Lünzum

Gladbeck.  In der vergangenen Saison musste die zweite Mannschaft des VfL Gladbeck im Abstiegskampf lange zittern. Das soll nicht wieder so passieren.

In der vergangenen Saison mussten sie bis zum vorletzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen. Das soll in der neuen Runde anders werden. Und Martin Blißenbach, Trainer des Handball-Landesligisten VfL Gladbeck, ist zuversichtlich, dass dies auch gelingen wird. Seine Begründung? „Unser Kader hat deutlich an Breite, aber auch an Qualität gewonnen.“

TVer wollen sich empfehlen

Seit etwas mehr als zwei Wochen bereitet sich die Reserve der Rot-Weißen auf die neue Punkterunde vor. Mit einem 20-köpfigen Kader! Auf ein derart großes Aufgebot konnte Blißenbach in der vergangenen Saison nie zurückgreifen. In Routinier Thomas Worecki, Tim Neumann und Moritz Schölich stehen Blißenbach drei Akteure nicht mehr zur Verfügung.

Zum VfL II gewechselt sind bekanntlich Torwart Philipp Korona (aus der eigenen Oberliga-Mannschaft), Sascha Rauschel (vom Oberliga-Aufsteiger HSC Haltern-Sythen), Lars Sporkmann und Jonas Schmidt (beide vom Bezirksligisten TV Gladbeck).

Drei Talente sollen herangeführt werden

Außerdem wollen sich Dorian Rötinger, Maurice Klever (ebenfalls beide TV Gladbeck), Freddy Steinbach, der früher einmal für die Erste des VfL aktiv war, Leon Kalhöfer und Lennart Dommann (beide VfL III) in der Vorbereitung für einen Platz im Kader der Landesliga-Mannschaft empfehlen. Darüber hinaus sollen drei Talente aus der Oberliga-A-Jugend, Younes El-Aidi, Leon Angenendt und Matti Blißenbach, herangeführt werden.

„Damit“, sagt Martin Blißenbach, „stehen in unserem Kader auch ein paar erfahrene Spieler. Pippo (Philipp Korona, d. Red.), ein Sascha Rauschel und auch ein Lars Sporkmann haben in ihrer Karriere als Handballer ja schon viel erlebt.“ Von ihnen erhofft sich der VfL-Trainer „in kniffligen Situationen die notwendige Ruhe und Gelassenheit“.

Klassenerhalt so früh wie möglich klar machen

Grundsätzlich hat sich an Martin Blißenbachs Aufgabe nichts geändert. „Es geht darum, unsere jungen Spieler zu entwickeln und sie auszubilden, damit sie vielleicht einmal den Sprung in die Erste schaffen. Und außerdem geht’s natürlich auch darum, Ergebnisse zu liefern.“ Genauer: Um erneut die Landesliga zu halten.

„Dieses Ziel möchten wir natürlich so früh wie möglich erreichen“, betont Blißenbach. Dafür fließt seit mehr als zwei Wochen viel Schweiß bei den Trainingseinheiten. Im Verlauf der Saisonvorbereitung möchte der Trainer des VfL Gladbeck II mit seiner Mannschaft vor allem an zwei Dingen arbeiten: am Tempospiel und an einer zweiten Deckungsvariante. „Ganz klar, unser Tempospiel müssen wir verbessern“, betont Blißenbach. Außerdem soll sein Team, wenn der Gegner oder die Spielsituation es erfordert, offensiver verteidigen.

Mehrere Tests sind geplant

Bis zum Saisonauftakt im September wird die Zweitvertretung des VfL Gladbeck zudem in einigen Tests Spielpraxis sammeln. Dabei werden die Rot-Weißen sich mit dem Verbandsligisten HSG Wesel, Ruhrtal Witten (Landesliga) und der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 (Bezirksliga) messen. „Einen vierten Gegner suche ich noch“, so Blißenbach.

Welche Mannschaften erwartet er in der neuen Meisterschaftsrunde oben? „Ich habe“, sagt Martin Blißenbach, „vor allem den Vizemeister HC Westfalia Herne auf dem Zettel, außerdem den ASC 09 Dortmund und den RSV Altenbögge-Bönen.“

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