Handball

VfL Gladbeck: Wieder die Schulter! Mollenhauer verletzt

Pechvogel: Thorben Mollenhauer (VfL Gladbeck) hat sich erneut die rechte Schulter ausgekugelt.

Pechvogel: Thorben Mollenhauer (VfL Gladbeck) hat sich erneut die rechte Schulter ausgekugelt.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Thorben Mollenhauer bleibt der Pechvogel des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck. Der Routinier hat sich erneut die rechte Schulter ausgekugelt.

Thorben Mollenhauer bleibt der große Pechvogel des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck. Der 30 Jahre alte Rückraumspieler, der gerade erst nach einer zweieinhalbjährigen Zwangspause wieder auf die Platte zurückgekehrt war, hat sich erneut die rechte Schulter ausgekugelt.

„Wir sind schockiert und traurig“, sagt Tim Deffte, der Leiter der Handballabteilung im VfL. „Das hat wirklich die komplette Mannschaft umgehauen, alle Spieler und Trainer waren und sind niedergeschlagen.“

Mollenhauer wird im St. Barbara-Hospital behandelt

Passiert ist es am Mittwochabend, in der vorletzten Trainingseinheit der Rot-Weißen vor dem Saisonauftaktspiel gegen Aufsteiger CVJM Rödinghausen. Mollenhauer hatte den Ball und wollte per Überzieher aufs Tor werfen. „Das war eine völlig unspektakuläre Situation“, so Tim Deffte, „Thorben hat sich ohne jeglich Fremdeinwirkung verletzt.“

Die VfLer brachten Mollenhauer ins nahe St. Barbara-Hospital. Dort wurde ihm die Schulter wieder eingerenkt. Wie geht es nun weiter mit dem Rückraummann, der zweifellos zu den besten seines Fachs in der Oberliga Westfalen gehört? Tim Deffte: „Das muss Thorben entscheiden. Er soll jetzt erst einmal Abstand gewinnen.“

VfL Gladbeck beklagt nun schon zwei schwer verletzte Spieler

Der VfL Gladbeck beklagt damit schon den zweiten schwer verletzten Spieler noch bevor die Saison überhaupt angefangen hat. Bekanntlich zog sich im ersten Testspiel der Gladbecker Resid Dervisevic eine Knieverletzung zu. Der Kreisläufer ist inzwischen operiert worden und kann frühestens im Februar des nächsten Jahres das Training wieder aufnehmen.

Mollenhauer hatte sich erstmals im Oktober 2016 im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TuS Spenge an der Schulter verletzt. Danach erwischte es den VfL-Routinier ein knappes halbes Jahr später bei einer Auswärtsbegegnung mit der HSG Augustdorf-Hövelhof erneut. Damit nicht genug, im Schulunterricht - Mollenhauer verdient seine Brötchen als Lehrer - hatte er sich ein weiteres Mal die Schulter ausgekugelt.

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