Basketball

1860-Mädchen und Phoenix-Jungs spielen um Bundesliga

U16-Nationalspielerin Zoe Perlick (Mitte), hier im Trikot der Metropol Girls, spielt am Samstag in Altenhagen mit dem neuen Team BasketGirls Ruhr, gebildet aus Spielerinnen vom TSV Hagen 1860 und den AstroStars Bochum, um den Einzug in die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.

U16-Nationalspielerin Zoe Perlick (Mitte), hier im Trikot der Metropol Girls, spielt am Samstag in Altenhagen mit dem neuen Team BasketGirls Ruhr, gebildet aus Spielerinnen vom TSV Hagen 1860 und den AstroStars Bochum, um den Einzug in die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.

Foto: Franz Naskrent

Hagen.   Aufstiegsturniere in Hagen und Trier. Korbjägerinnen der BasketGirls Ruhr haben Hilfe aus Bochum und genießen Heimvorteil.

Während für die meisten Basketballer die Saison längst zu Ende ist, wird es für zwei heimische Nachwuchsteams am Wochenende ernst. Die U18-Mädchen des TSV Hagen 1860, jetzt in einer Spielgemeinschaft mit Bochum aktiv, und die U16-Jungs der Phoenix Hagen Youngsters bewerben sich jeweils um das Bundesliga-Startrecht. Gespielt wird in Hagen und Trier.

Heimvorteil in der Sporthalle Altenhagen genießen am Samstag die U18-Korbjägerinnen. Besonders jene aus dem neuen Spielgemeinschafts-Team „BasketGirls Ruhr“, die dem TSV 1860 angehören. Das sind neben der aktuellen U16-Nationalspielerin Zoe Perlick noch Jill Kortenacker, Jule Krüsmann, Emma Neuhaus, Carlotta Reif, Randi Röspel, Maya Scholz und Lea Vorkäufer, während Charlotte Behr, Helena Birtner, Saskia Czerkaswki, Johanna Mooshage und Nina Surveyzdis von den Bochumer AstroStars kommen. „Alle zusammen haben in den letzten zwei Monaten gut trainiert, wir müssen uns nicht verstecken“, ist Trainer Stefan Schulte-Bausenhagen zuversichtlich, „auch wenn die Mannschaft sehr jung ist.“

Gegner in Altenhagen sind um 10.30 Uhr die Capitol Bascats aus Düsseldorf und die Junior Dolphins aus Marburg (15.30 Uhr), die eine Spielgemeinschaft mit Grünberg aufgekündigt haben und für Schulte-Bausenhagen eine Art Wundertüte sind. Um 13.15 Uhr spielen Düsseldorf und Marburg gegeneinander. Nur eine der drei Mannschaften zieht in die Weibliche Nachwuchs-Bundesliga ein. „Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können“, sagt der BasketGirls-Coach.

Fünf Teams, vier freie Plätze

Optimismus strahlt auch Tome Zdravevski aus, der mit Vid Zarkovic das neue Trainerduo der Phoenix Youngsters bildet. Die Zuversicht hat einen guten Grund, werden doch beim Fünfer-Turnier in Trier, das die Jungfeuervögel am Samstag und Sonntag bestreiten, gleich vier JBBL-Plätze vergeben. Die Youngsters bekommen es in der dortigen Bundesliga-Arena zuerst mit Gastgeber Young Gladiators Trier (Samstag, 14.30 Uhr), dann mit Theresianum Mainz (Samstag, 18 Uhr), TG Hanau Junior White Wings (Sonntag, 10.45 Uhr) und Zuffenhausen 89er (Sonntag, 14.15 Uhr) zu tun.

Obwohl Zdravevski die Erfolgschancen hoch einschätzt, beim „Nachsitzen“ die erneute Bundesliga-Qualifikation zu schaffen, wird nichts dem Zufall überlassen. In aller Frühe fahren Vid Zarkovic und er am Samstag voraus, um schon beim Auftaktspiel zwischen Trier und Hanau die Konkurrenz zu sichten. „Wir wollen nicht bis zum Ende zittern“, sagt Tome Zdravevski, „sondern so viele Spiele gewinnen wie möglich - am besten alle!“ Dafür steht ein 18 Mann starker Kader zur Verfügung.

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