Jahrestagung

5000 Euro für Hohenlimburger Sportvereine

Der Vorstand des Verbands für Sport in Hohenlimburg.

Der Vorstand des Verbands für Sport in Hohenlimburg.

Foto: Heinz-Werner Schroth

Hohenlimburg.   Trotz eines leichten Minus beim Stadtfest kann der Verband für Sport in Hohenlimburg wieder Maßnahmen der Vereine bezuschussen.

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„Das Stadtfest-Konzept hat sich bewährt.“ Mark Krippner, Vorsitzender des Verbandes für Sport in Hohenlimburg, zog bei der Jahreshauptversammlung der Dachorganisation aller heimischen Sportvereine im Zehner Treff am Kirchenbergstadion ein zufriedenes Fazit.

Ein kurzer Rückblick – vergangenes Jahr zog der Verband mit seinem Stadtfest-Programm um – vom Neuen zum Alten Markt. „Das ist voll uns ganz aufgegangen“, so der VfS-Präsident. Lediglich die Technik hatten die Helferinnen und Helfer nicht im Griff. Am Freitag war das Bier warm, Samstag gab es Probleme mit der Schankanlage.

Wahrscheinlich ein Grund, dass der VfS ein leichtes Minus in der Stadtfest-Bilanz verzeichnete. „Obwohl ich beim Stadtfest noch nie so Super-Wetter hatte“, sagt Mark Krippner. Auch außerhalb des Wetters passte alles zusammen. „Die Bands waren Weltklasse, auch tagsüber ist immer etwas los gewesen.“

Ein weiteres großes Thema war die Abnahme des Sportabzeichens, die seit 2018 von Uwe Speckmann geleitet wird. Nach 23 Jahren hat er das Amt von Heinz Haase geerbt. „Der Übergang ist so geräuschlos verlaufen, dass ich mich gefragt habe, ob das alles läuft“, sagt Mark Krippner. „Aber Uwe hat das perfekt gemacht.“

Mit Vereinen reden

Immer wieder ein Thema ist die Ausrichtung der Fußball-Hallenstadtmeisterschaft, die mehr als 30 Jahre lang am zweiten Weihnachtstag in der Rundturnhalle veranstaltet wurde. Schon 2017 sollte es zu einer 34. Auflage mangels Interesse nicht mehr kommen, vergangenes Jahr richtete der TSK Hohenlimburg am zweiten Weihnachtstag sein Integrationsturnier aus. „Ich bin eigentlich ein traditioneller Typ“, so Mark Krippner, der hofft, die Stadtmeisterschaften wieder aufleben lassen zu können. „Der Vorstand des Verbandes für Sport wird noch einmal mit den Vereinen reden.“ Der VfS war stets Veranstalter des Turnieres, mit der Ausrichtung haben sich die Vereine jährlich abgewechselt.

Als äußerst gelungen bezeichnete Krippner die Sportabzeichen-Verleihung in der ETV-Halle, erstmals unter der Regie von Uwe Speckmann. Als Gast-Laudator fungierte der neue Leiter des Service-Zentrums Sport Karsten-Thilo Raab.

Trotz des leichten Minus beim Stadtfest ist es dem VfS wieder gelungen, 5000 Euro an Zuschüssen an die Vereine auszuschütten. Zweimal jährlich dürfen die Mitgliedsvereine für investive Maßnahmen Zuschüsse beantragen.

Arbeitskreis gründen

Mark Krippner entschuldigte sich, dass er im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht jeden Termin wahrnehmen konnte. Das soll sich aber bald wieder ändern – so wird zum Beispiel ein Arbeitskreis „Stadtfest“ gegründet. Das Programm wird wieder auf dem Alten Markt stattfinden. Es wird auch wieder ein Sand-Spielfeld geben, Stand jetzt möchte der VfS ein Hobby-Fußballturnier veranstalten. „Falls sich ein Verein bereit erklärt, etwas anderes zu machen, sind wir offen dafür“, sagt Mark Krippner.

Neben dem Badminton-Club Hohenlimburg (Meisterschaft 2. Liga) ehrte Mark Krippner auch Heinz Haase, der nun offiziell aus dem Vorstand ausschied. „In den letzten Jahren haben mehr als 500 Sportler ihr Sportabzeichen absolviert. Die Zahlen machen es sehr deutlich. Heinz Haase und seinem Team ist es gelungen, die Hohenlimburger zu motivieren, ihr Sportabzeichen zu absolvieren“, lobt Mark Krippner.

>>Holger Lotz Beisitzer

Der geschäftsführende Vorstand bleibt unverändert. Gewählt wurden: Günter Bauch (2. Vorsitzender), Kirakos Sampsonidis (Geschäftsführer) und Steffi Pilz (Kassiererin).

Im Beirat gab es zwei Veränderungen. Für Heinz Haase rückt Uwe Speckmann nach. Klaus-Peter Hornung schied ebenfalls aus, dafür wählte die Versammlung Holger Lotz.

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