Hagen. Katerstimmung: Nach der neunten Heimpleite in Serie von Phoenix Hagen fordert Geschäftsführer Seidel eine klare Reaktion der Spieler in Trier.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Als in der zweiten Halbzeit der Partie zwischen Phoenix Hagen und den Artland Dragons die Zuschauerzahl „1196“ auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde, nahmen das viele als böses Omen für die Zukunft des Basketball-Zweitligisten. Tatsächlich waren es 1966 Besucher, doch auch das war schon die geringste Zuschauerzahl bei einem Phoenix-Heimspiel seit dem Ausbau der früheren Ischelandhalle im Jahr 2010. Mit weiteren Leistungen wie am Mittwoch spielt man angesichts erboster Fans die Halle leer, statt Playoff-Träumen wird für das Team von Chris Harris auf Rang 13 Abstiegsgefahr real. Wobei der Trainer, das betonte Geschäftsführer Patrick Seidel am Tag danach, nicht zur Diskussion stehe, sondern die Spieler gefordert seien: „Wir erwarten in Trier eine ganz klare Reaktion der Mannschaft, gerade was Körpersprache und unbedingten Einsatz angeht.“

Trier ist Tabellenachter

Zwei Siege und zwei Niederlagen weisen die Römerstrom Gladiators Trier, bei denen Phoenix Hagen am Sonntag um 17 Uhr gastiert, bisher auf und sind Tabellenachter. Am Mittwoch verlor das Team von Trainer Christian Held bei den Eisbären Bremerhaven mit 84:104 (38:55). Dabei trafen Till Gloger (23), Jordan Geist (14), Kevin Smit (10) und Rupert Hennen (10) zweistellig.