Hagen. Das war ganz bitter: Gegen Bremerhaven kassierte Phoenix Hagen mit 70:89 die höchste Saisonschlappe - und ist Schlusslicht.

Schlusslicht der 2. Basketball-Bundesliga ProA war Phoenix Hagen bereits am Samstag Abend geworden. Die Siege der Konkurrenten Artland und Kirchheim sorgten dafür. Tags darauf festigte das Team von Trainer Chris Harris den Platz ganz am Ende des Tabellenkellers. Weil man gegen die Eisbären Bremerhaven in der zweiten Halbzeit wie ein Abstiegskandidat agierte, trotz 41:35-Pausenführung mit 70:89 die bisher höchste Saisonniederlage kassierte. Und Chefcoach Harris zog es vor, die zwölfte Heimschlappe des Jahres nicht selbst zu erklären, schickte Assistent Alex Nolte zur Pressekonferenz, während er zum langen Teammeeting bat. „Mit einer Dreierquote von 21 Prozent und 17 Ballverlusten ist es schwer, in der ProA ein Spiel zu gewinnen“, musste Nolte einräumen.