Hagen. In der Phoenix-Krise steht auch Dominik Spohr im Fokus der Kritik. Zu Recht, findet der Kapitän im Interview über Angst, Zusammenhalt und Coach.

Der Druck auf die Zweitliga-Basketballer von Phoenix Hagen wird immer größer. Von den ersten elf Spielen der Saison verlor das Team neun Partien und steht auf dem letzten Platz der Tabelle. Obwohl das gesamte Team deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt, prasselt vor allem auf die deutschen Leistungsträger im Team öffentliche Kritik ein. Vor allem auf Kapitän Dominik Spohr, der sich in einem Formtief befindet und dem Teile der Hagener Basketball-Fans vorwerfen, ein Grund für die Krise zu sein. Im WP-Interview vor dem Heimspiel gegen die Kirchheim Knights am Samstag um 19 Uhr (Krollmann Arena) sagt der Kapitän: „Ich will einige Dinge gerade rücken.“

Zur Person

Dominik Spohr, geboren am 24. April 1989 in Hagen, stand ab 2006 im Zweitliga-Kader von Phoenix Hagen, wurde 2007 mit den Phoenix Juniors deutscher Vizemeister in der Nachwuchs-Bundesliga. 2009 stieg er mit Phoenix in die Basketball-Bundesliga, wechselte 2012 zu den Gießen 46ers und ein Jahr später zur BG Göttingen in die ProA. Mit Göttingen stieg er 2014 erneut in die Bundesliga auf. Nach vier Jahren kehrte er 2017 zu Phoenix zurück, unterschrieb einen Dreijahresvertrag, verlängerte kürzlich bis 2022.