Hagen. In Hagen wird das Reitverbot im Wald fallen, doch die Aussicht teilt Gemüter. Naturfreude trifft auf Bedenken um Verhaltensregeln. Ein Kommentar.

Dass die Stadtverwaltung bald das Reitverbot für weite Teile der heimischen Wälder aufheben wird, wird bestimmt bei vielen Hagenern Kritik auslösen. Für mich ist das alles kein riesiges Drama. Mich stören insgesamt weder Hundehalter noch Jogger - oder sonst irgendwer, der im Wald unterwegs ist. Wald ist Jedermannsland, hat man mir als Kind immer gesagt. Und ich finde das auch richtig so. Es ist nur schön, wenn möglichst viele Menschen aus ihren „Buden“ rauskommen und stattdessen in die Natur gehen. Wenn sie ihr Tier mitnehmen können, umso schöner.