Auch Aschenbroich wird ein Bergischer Panther

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Der Handball-Oberligist HSG Bergische Panther wird immer mehr zu einem Auffangbecken für Spieler des VfL Eintracht Hagen. Nachdem im vergangenen Sommer mit Philipp Schmitz und Dirk van Walsem zwei Eintracht-Akteure den Weg nach Hilgen bzw. Burscheid gefunden hatten und kürzlich der Wechsel von Eintracht-Oberliga-Akteur Philipp Hinkelmann ins Bergische Land bekannt wurde, gaben die Panther gestern die Verpflichtung von Matthias Aschenbroich bekannt. Der 34-jährige Rückraumrechte kam vor zwei Jahren mit Kapitän Jens Reinarz vom Leichlinger TV zum VfL Eintracht, der heute um 20 Uhr in der Arena am Ischeland Tusem Essen empfängt.

Essens Trainer Stephan Krebietke stellt sich auf eine „kampfbetonte Partie“ ein. „Wir müssen das Spiel hochkonzentriert angehen“, fordert der Tusem-Coach, der in der Saison 2005/06 noch für den VfL Eintracht aktiv war: „Hagen hat viele erfahrene Spieler im Kader und wenn diese Mannschaft erst einmal einen Lauf bekommt, wird es schwer.“

Gegenüber der jüngsten 27:28-Heimniederlage gegen den TuS Ferndorf können die Essener personell verstärkt antreten: Nach Srdjan Predragovic wird wohl auch Simon Keller wieder zur Verfügung stehen und nach fast siebenmonatiger Verletzungspause wegen einer Schulterverletzung sein Comeback geben. Der erfolgreichste Torschütze Lasse Seidel und Pasqual Tovornik fallen bei den Gästen weiterhin aus, auch Dennis Szczesny wird noch nicht wieder spielen können. Die Leistenprobleme von Carsten Ridder sind noch nicht endgültig abgeklungen, ein Einsatz gilt aber als wahrscheinlich. Vor den Hagenern warnt Krebietke ungeachtet von deren Negativserie: „Wenn Hagen einen guten Start erwischt, dann können sie einen guten Handball spielen. Das müssen wir verhindern.“

Bei den Gastgebern trifft Rückraum-Akteur Pavel Prokopec mit Essen auf sein ehemaliges Team. „Wir müssen jetzt alle zusammen hart arbeiten und an uns glauben. Gemeinsam können wir es schaffen“, sagte der Tscheche, der bei der 24:28-Niederlage gegen die Handballfreunde Springe noch bester Eintracht-Akteur gewesen war.

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