Basketball

BBA Hagen erwischt Spitzenteam Ballers Ibbenbüren eiskalt

| Lesedauer: 3 Minuten
Macht ein super Spiel für die BBA: Michael Krichevski.

Macht ein super Spiel für die BBA: Michael Krichevski.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen/Ibbenbüren.  In der 1. Basketball-Regionalliga kassiert Haspe 70 gegen Herford eine böse Klatsche. Die BBA Hagen sorgt für die Überraschung des Spieltags.

Eindeutig fielen am Wochenende die Ergebnisse der Hagener Basketball-Regionalligisten aus. Während der SV Haspe 70 zu Hause gegen die BBG Herford eine empfindliche Klatsche abbekam, hatte die BBA Hagen ihre Auswärtspartie bei den Ballers Ibbenbüren praktisch schon zur Halbzeit gewonnen.

SV Haspe 70 – BBG Herford 65:102 (28:41). Zur Halbzeit waren die 70er noch halbwegs im Spiel, aber nach der Pause brachen alle Dämme. Der Spitzenreiter aus Herford spielte ein nahezu perfektes drittes Viertel, gewann diesen Spielabschnitt mit 39:17. „Ich bin sauer und enttäuscht“, bekannte Haspes Trainer Michael Wasielewski. „Defensiv hatten wir keine Einsatzbereitschaft, offensiv gab es keine Struktur in unserem Spiel. Ich kann mir das nicht erklären. Dabei war die Trainingswoche noch gut.“

+++ Lesen Sie auch: BBA Hagen: Warum die Ära von Trainer Kosta Filippou endet +++

Immerhin das letzte Viertel gestalteten die 70er ausgeglichen (20:22), zudem bekamen Youngsters wie Jordan Iloanya reichlich Spielzeit. Dennoch schmerzte die Klatsche. Wie man so eine Niederlage verarbeitet? „Schnell abhaken und nicht zu viel drüber nachdenken, auch wenn wir natürlich die richtigen Schlüsse daraus ziehen müssen“, findet Wasielewski. „Mal hat man so ein Spiel. Hoffentlich war es für uns das letzte dieser Art.“

Haspe 70: Iloanya, Molitor (7). Glavovic, Obrebski (4), Westbrook (21, 10 Reb.), Cikara (8), Luchterhandt (6, 11 Reb.), Waltenberg (3), Penteker (16), Kalongi.

Ballers Ibbenbüren – BBA Hagen 70:78 (30:55). Die Überraschung des 15. Spieltags! „Natürlich muss man erwähnen, dass Ibbenbüren drei Leistungsträger gefehlt haben“, sagte BBA-Coach Kosta Filippou. „Aber dass wir zur Halbzeit schon mit 25 geführt haben, ist nicht nur mit den Ausfällen von Ibbenbüren zu erklären. Die Jungs haben das einfach richtig gut gemacht.“ Das Pick-and-roll der Gastgeber doppelten die Hagener aggressiv und kamen so zu vielen Ballgewinnen und einfachen Punkten. Andererseits fiel der Dreier diesmal verlässlich: 66 Prozent der Distanzwürfe fanden in der ersten Halbzeit ihr Ziel.

+++ Lesen Sie auch: Occeus’ Leistungsexplosion bringt Phoenix Hagen den Heimsieg +++

Die Hagener Herausforderung lautete für die zweiten 20 Minuten: Spannung hochhalten und nichts mehr anbrennen lassen. Das gelang den Gästen allerdings nur mäßig. „Ibbenbüren kam noch mal heran, aber der Vorsprung, den wir uns erarbeitet hatten, war letztlich zu groß“, so Filippou. Während Milen Zahariev (22 Punkte, 12 Rebounds) und Vytautas Nedzinskas (16, 11 Rebounds) mit Double-Doubles glänzten, hob der Hagener Coach einen Youngster hervor: „Michael Krichevski hat ein super Spiel für uns gemacht“, lobte Kosta Filippou den Center. „Micha hat klasse verteidigt, die Rebounds eingesammelt und vorne die Dinger reingemacht.“

BBA: Ligons (14), Philipp, Wegmann (6), Fritze (3), Spitale (4), Nedzinskas (16, 11 Reb.), Ribic (3), Gebehenne, Fuhrmann (2), Dresel, Zahariev (22, 12 Reb.), Krichevski (8, 6 Reb.).

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport in Hagen, Breckerfeld, Wetter und Herdecke

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben