Basketball

BBA Hagen und SV Haspe 70 stecken unnötige Niederlagen ein

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Macht ein tolles Spiel für die BBA, kann die Niederlage gegen Wulfen aber nicht verhindern: Milen Zahariev (Mitte).

Macht ein tolles Spiel für die BBA, kann die Niederlage gegen Wulfen aber nicht verhindern: Milen Zahariev (Mitte).

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.  1. Regionalliga: Basketball Akademie Hagen verliert nach zweistelliger Führung noch gegen BSV Wulfen. SV Haspe 70 geht in Leverkusen leer aus.

Beide Teams haben sich nach zwei Niederlagen in Folge in der 1. Regionalliga nach Erfolgserlebnissen gesehnt, doch am Ende gingen sie wieder leer aus: Die Basketball Akademie Hagen verlor trotz zweistelliger Führung noch mit einem Punkt gegen Wulfen, während Haspe 70 sich auswärts Bayer Leverkusen II beugen musste.

BBA Hagen - BSV Münsterland Baskets Wulfen 80:81 (47:41). Die Gäste trafen beinahe jeden Wurf im ersten Viertel, insbesondere in Person des bestens aufgelegten Bryant Allen. Mit der Gewissheit, dass Wulfen nicht weiter so traumhaft treffen wird, arbeitete die BBA hart in der Verteidigung und übernahm im zweiten Viertel die Kontrolle. „Unsere Defense war richtig gut. Im zweiten Viertel haben wir elf Punkte zugelassen, im dritten 14“, lobte Co-Trainer Tome Zdravevski sein Team. Offensiv waren es Vytautas Nedzinskas (24) und Milen Zahariev (23), die ihre Mannschaft trugen. Zu Beginn des letzten Viertels lag man komfortabel mit 68:55 vorn – aber jetzt legte Wulfen los.

Gegen das konsequente Doppeln in der Zonenverteidigung verloren die Gastgeber viele Male den Ball, während in der Offensive die Hagener Hände immer zittriger wurden. Wulfens überragender Allen (34 Punkte) zog kurz vor Schluss zum Korb und legte den Ball zum 80:81 ins Netz. Noch 3,4 Sekunden Zeit zeigte die Spieluhr für die BBA an, doch Zahariev stand mit einem Fuß im Aus – Ballverlust. „Die Niederlage ist sehr ärgerlich. Wir haben am Ende nicht clever gespielt“, ärgerte sich Zdravevski.

BBA: Ligons (8), Philipp, Fritze (8), Spitale, Nedzinksas (24), Ribic, Gebehenne, Fuhrmann (3), Dresel, Mohammad (7), Zahariev (23, 12 Rebounds),

Bayer Leverkusen II – SV Haspe 70 89:82 (58:46). Die 70er kassierten die nächste Niederlage der Marke „unnötig“, dementsprechend bedient war Haspes Trainer Michael Wasielewski nach Spielschluss: „Was wir im zweiten Viertel abgeliefert haben, war eine Frechheit. Zur Halbzeit kassieren wir 58 Punkte. Wir waren einfach nicht bereit, zu verteidigen.“ Das änderte sich nach dem Seitenwechsel: Im dritten Viertel ließ Haspe nur zehn Zähler zu. Offensiv waren Oscar Luchterhandt (22), der laut Wasielewski aber nicht konsequent von seinen Mitspielern gesucht wurde, und Westbrook (25) die herausragenden Akteure.

Die 70er gingen im letzten Viertel in Front, aber „richtig dumme Ballverluste“ brachten Haspe wieder ins Hintertreffen. Am Ende war Leverkusen zwar nicht dominant, aber konsequenter. Haspe war beim Zug zum Korb kaum zu stoppen, doch anstatt das auszunutzen, schmiss man bei einer Quote von 20,7 Prozent 29 Mal von außen. Wasielewski: „Immerhin hat das Team Energie gezeigt. Wir müssen jetzt aus unseren Fehlern lernen.“

Haspe: Iloanya, Kalongi, Obrebski (4), Strahl (1), Westbrook (25, 11 Rebounds), Cikara (13), Urban (3), Luchterhandt (22), Waltenberg (2), Penteker (12).

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