Basketball-Regionalliga

Bei zweitem Hasper Sieg gibt Paulsen Comeback

Ein Kurz-Comeback nach schwerer Kinieverletzung gab Thorben Paulsen beim zweiten Saisonsieg des SV Haspe 70.

Ein Kurz-Comeback nach schwerer Kinieverletzung gab Thorben Paulsen beim zweiten Saisonsieg des SV Haspe 70.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Basketball-Erstregionalligist Haspe 70 schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Ligaerhalt, beim 87:77 gegen Herford gelang der zweite Saisonsieg.

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Basketball-Erstregionalligist SV Haspe 70 schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt: Zum Start ins neue Jahr gelang dem Team von Trainer Terry Bryant der zweite Saisonsieg, die Basis für das 87:77 (51:33) gegen BBG Herford legte man mit einem ganz starken ersten Viertel. Allerdings gelang auch dem Rivalen Telekom Baskets Bonn II beim 76:52 gegen Salzkotten der zweite Erfolg. Da die BG Dorsten und die BG Kamp-Lintfort bei drei Siegen blieben, zeichnet sich im Tabellenkeller ein Vierkampf ab. Neben den Westfalen Mustangs, die vor der Saison zurückzogen, wird ein weiterer Absteiger gesucht.

„Am Anfang stand Herford noch neben sich, das haben wir gut ausgenutzt“, freute sich Haspes Teammanager Martin Wasielewski vor allem über den starken Start der Gastgeber. Bis auf 17:0 (4. Minute) setzten sich die Hasper mit viel Tempo und Dreiern von Max Fouhy, Oscar Luchterhandt und Jeremy Lewis ab, ehe auch die Gäste durch Jan Behrendt trafen. Und machten so weiter, beim 38:13 nach Fastbreak durch Mahmut Toptan (11.) war die höchste Führung erreicht. Jetzt kam auch der im Hinspiel schwer am Knie verletzte Thorben Paulsen zu einem Kurz-Comeback. „Er wollte unbedingt helfen, hat zweieinhalb Minuten Gas gegeben“, sagte Wasielewski, räumte aber auch ein: „Die Stabilität im Knie ist noch nicht da, wir bleiben da vorsichtig.“

Schon im zweiten Abschnitt bemängelte der Teammanager aber zunehmende Nachlässigkeiten in der Abwehr. So verloren die Hasper die Viertel zwei, drei und vier gegen stärker werdende Herforder. Doch sie hielten vor allem nach der Pause besser dagegen als in vielen anderen Partien, in denen sie im dritten Spielabschnitt häufig mit 15 und mehr Punkten unterlegen waren. So kamen die Gäste zwar etwas heran, näher als auf zehn Punkte ließen die Hasper sie aber nicht aufschließen. Weil am Ende Fouhy, Luchterhandt und Alessandro Spitale wichtige Würfe trafen.

SV Haspe 70: Paulsen, Stockey, Luchterhandt (15, 3/4 Dreier), Kiknadze (5, 11 Rebounds), Toptan (9), Michael Wasielewski, Spitale (10), Lewis (32, 5/9 Dreier), Fouhy (14), Voca (2).

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