Erweitertes Angebot

Das Sportkarussell nimmt nach den Herbstferien Fahrt auf

Die Vertrteter der beteiligten Schulen und Vereine freuen sich darauf, dass das Hagener Sportkarussell nach den Ferien wieder seine Runden dreht. Der Nachwuchs darf sich auf ein erweitertes Angebot freuen.

Die Vertrteter der beteiligten Schulen und Vereine freuen sich darauf, dass das Hagener Sportkarussell nach den Ferien wieder seine Runden dreht. Der Nachwuchs darf sich auf ein erweitertes Angebot freuen.

Foto: WP

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Hagen. Einsteigen und gut festhalten. Nach den Herbstferien dreht das Sportkarussell in Hagen die nächste Runde. Statt vor dem Fernseher oder dem Computer zu sitzen, lockt das Karussell Hagener Schüler aus vier Offenen Ganztagseinrichtungen (OGS) nach dem Unterricht in die hiesigen Sporthallen - mit einem vielfältigen Angebot. Neben Handball, Tennis und Basketball können die Schüler der Grundschule Kipper, der Meinolfschule, der KEO Lützowstraße und der Friedrich-Harkort-Grundschule auch eher ungewöhnliche Sportarten wie zum Beispiel Capoeira - eine brasilianische Kampftechnik - oder Federfußball ausprobieren.

„Wir haben festgestellt, dass sich unsere Jugend nicht mehr so viel bewegt“, weiß Hermann-Josef Lemke-Bochem von der AOK Nordwest um die zunehmende Bewegungsarmut junger Menschen. Deswegen haben die Krankenkasse und der Hagener Stadtsportbund (SSB) ein Kooperationsprojekt gestartet, bei dem es darum geht, OGS-Kindern den Vereinssport schmackhaft zu machen.

Während im abgelaufenen Schuljahr „nur“ die Meinolfschule und fünf Sportvereine aus der ­Volme­stadt an dem Sportprojekt teilnahmen, sind es in diesem Schuljahr bereits vier OGS-Einrichtungen und elf Hagener Vereine. „Ich denke, der Start 2014 war positiv“, blickt Verena Pickshaus vom SSB zurück, „in diesem Jahr war das Interesse so groß, dass wir einigen Schulen absagen mussten.“ Allerdings könne ­Pickshaus bislang nicht genau einschätzen, ob und wie viele Schüler tatsächlich durch das Sportkarussell dem Vereinssport beigetreten sind. „Das müssen wir in Zukunft noch besser nachverfolgen.“ Als Partner steht dafür nun die Ruhruniversität Bochum bereit, um bei der Projekt-Evaluation mitzuhelfen.

Insgesamt stehen 20 Sportblöcke auf dem Programm, jeweils fünf Vereine werden an den genannten vier Grundschulen ihre Sportart für jeweils sechs Wochen präsentieren. Die AOK Nordwest stellt, etwa für die Anschaffung von Sportmaterialien, zwischen 2 000 und 4 000 Euro zur Verfügung. „Ab dem kommenden Jahr sind die Krankenkassen von Seiten des Gesetzgebers verpflichtet, mehr für Prävention und Vorsorge zu leisten“, kommt das Projekt laut Lemke-Bochem für die AOK zur rechten Zeit. Als Träger des Projektes konnten die beiden Organisationen zudem die evangelische Jugend und den Caritasverband Hagen gewinnen, sie übernehmen etwa die Bezahlung der Übungsleiter.

Vom TTC Hagen bis zum Tri-Team

Folgende Vereine machen beim Sportkarussell mit: TTC Hagen (Tischtennis), Hasper FC (Fechten), Post SV (Handball), Judo-Klub Hagen, TuS Eintracht 02 Eckesey (Leichtathletik), Flying Feet Hagen (Federfußball), VfL Eintracht Hagen (Handball), Capoeira Hagen, TSV 1860 Hagen (Basketball), TC Schwarz-Gelb Hagen, TSV 1860 (beide Tennis), Tri-Team Hagen (Triathlon).

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