Tennis

„Direkt nach dem Spiel haben wir gefeiert“

Das Herren-Team des TC WR

Foto: WP

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Hohenlimburg.  Die Herrenmannschaft des TC Weiß-Rot Hohenlimburg hat mit dem Sieg gegen Ennepetal den Aufstieg in die Südwestfalenliga klar gemacht.

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Sechs Männer – eine Mission: Aufstieg in die Südwestfalenliga. Die Herrenmannschaft des Tennisclubs Weiß-Rot Hohenlimburg hat am Wochenende ihr Nachholspiel gegen den TC Grün-Weiß Ennepetal mit 6:3 gewonnen und damit die Meisterschaft in der Kreisliga und den Aufstieg in die Südwestfalenliga klar gemacht. Mit 5:1 Punkten haben die Hohenlimburger damit den direkten Durchmarsch aus der Kreisklasse perfekt gemacht. Diese Zeitung sprach mit Mannschaftsführer Mario Hüser über den Erfolg.


Herr Hüser, haben Sie mit dem Aufstieg gerechnet? War er vielleicht sogar das Ziel für diese Saison?Mario Hüser: Wir sind ja direkt zu dieser Saison aus der Kreisklasse aufgestiegen. Wir wussten, dass wir das Potenzial haben würden, oben mitzuspielen. Unser Ziel war es daher, eher nach oben als nach unten zu schauen. Allerdings haben wir direkt am ersten Spieltag einen Dämpfer bekommen, als wir 2:7 in Silschede verloren haben. Durch das schlechte Wetter und den vielen Regen hatten wir Trainingsrückstand. Aber das soll keine Entschuldigung sein, denn das Problem hatten ja alle Mannschaften.


Mit dem Sieg am Samstag gegen Ennepetal haben Sie alles klar gemacht. War der Druck besonders hoch?
Es ging um alles oder nichts. Mit einer Niederlage wären wir nur Dritter geworden und hätten den Aufstieg verpasst.


Nach den Einzeln stand es 3:3. Alles war noch offen...
Es war in der Tat ein spannendes Spiel. Aber die Doppel liegen uns traditionell sehr gut. Es war aber wirklich eine enge Kiste.


Was hat denn im Verlauf der gesamten Saison den Ausschlag dafür gegeben, dass es so gut lief?
Wir haben eine sehr gute Mannschaft, und war auch nach hinten raus. Die Positionen eins bis sechs sind gut besetzt. Dadurch sind wir dann natürlich auch bei den Doppeln sehr flexibel.
Hatten Sie vor der Saison schon Favoriten und Konkurrenten ausgemacht?
Herdecke und Schwerte waren die großen Unbekannten für uns. Herdecke ist allein von den LKs her bärenstark. Aber die sind ja nun auch mit uns aufgestiegen.


Wie geht es jetzt weiter?
Es folgt nun die Winterrunde, aber leider nur mit zwei Vierergruppen. Hier spielen wir auch in der Kreisliga. Aber auch hier ist der Aufstieg unser Ziel. Das Augenmerk liegt bei uns aber auf der Sommersaison.


Kommende Saison starten Sie in der Südwestfalenliga. Haben Sie schon mal ein Auge auf die möglichen Teams geworfen?
Nein. Die Mannschaften stehen noch nicht fest. Die werden ausgelost. Aber ich gehe davon aus. dass es auf jeden Fall eng wird. Ziel wird auf jeden Fall der Klassenerhalt sein. Aber wir müssen mal abwarten, ob wir uns personell verstärken können. Die Gespräche laufen seit einiger Zeit. Wir müssen uns in der Breite verstärken.


Wie viele Spieler hatten denn Anteil an der Meisterschaft und dem Aufstieg?
Wir haben insgesamt acht Spieler eingesetzt. Neben den Spielern vom letzten Samstag (Lukas Wulfert, Michael Kallweit, Mario Hüser, Patrick Schlothane, Tom Schlieck und Adrian Knauf) haben in der Saison noch Alexander Knauf und Matthias Gräwe gespielt. Patrick Schlothane hat alle sechs Spiele absolviert. Wir haben versucht, immer die optimale Mannschaft aufzubieten. Die meisten haben fünf Spiele absolviert.


Haben Sie den Aufstieg eigentlich gebührend gefeiert?
Direkt nach dem Spiel haben wir auf der Anlage groß gefeiert. Wir sind aber nicht weggegangen.

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