Nachwuchs-Bundesliga

Dragons enteilen Phoenix Hagen Juniors nach der Pause

Mit viel Kampfgeist stemmen sich Erik Krumme und die Phoenix Juniors gegen die Niederlage, verlieren aber am Ende mit 69:78.

Foto: Michael Kleinrensing

Mit viel Kampfgeist stemmen sich Erik Krumme und die Phoenix Juniors gegen die Niederlage, verlieren aber am Ende mit 69:78. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Ohne Hollersbacher müssen die Phoenix Juniors in der Playoff-Serie gegen die Young Rasta Dragons den Ausgleich hinnehmen, sie verlieren 69:88.

Auch das zweite Playoff-Duell des Wochenendes mit Korbjägern aus Vechta verlor Phoenix Hagen. Und wie die Profis tags zuvor mussten auch die Phoenix Juniors in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga geschwächt antreten, der verletzte Topscorer Marco Hollersbacher konnte nur von der Bank aus zusehen. Gegen die Young Rasta Dragons, die Spielgemeinschaft aus Vechta und Quakenbrück, hielten die Gastgeber eine Hälfte des zweiten Spiels in der ersten Playoff-Runde offen, unterlagen dann noch klar mit 69:88 (36:40). Das direkte Weiterkommen verpasste das Team von Trainer Falk Möller so, in der entscheidenden Partie am nächsten Sonntag in Quakenbrück wird es nun ganz schwer. Auch wenn Möller betonte: „Wir haben schon gezeigt, dass wir da gewinnen können.“

Bis zum 30:28 vorn

Es war laut in der Sporthalle Altenhagen, die Hagener unter den etwa 150 Besuchern bejubelten jede Aktion der Gastgeber. Und die wehrten sich mit viel Kampfgeist gegen den Favoriten, der vier zweitliga-erfahrene Akteure und die beiden litauischen Jung-Profis Danelius Lavrinovicius und Paulius Poska aufbot. Das erste Viertel gewannen die Juniors, angeführt von Jasper Günther und Arbnor Voca, sogar mit 20:19, nachdem Center Voca per Dreier zum 20:16 die höchste Führung erzielt hatte. Und es blieb noch zehn Minuten eine enge Partie, obwohl die Gäste deutliche Größenvorteile besaßen. Beim 30:28 (17.) durch Erik Krumme führten die Gastgeber letztmals, dann ließ der starke Radii Caisin (32 Punkte) - wenige Tage zuvor noch mit Vechtas ProA-Team in Hagen - die Dragons zum 30:38 wegziehen (18.), ehe erneut Krumme per Vierpunktspiel noch einmal verkürzte (34:38).

Vier Punkte betrug der Rückstand auch noch beim 43:47 durch Voca (23.), dann setzten sich die Dragons endgültig ab. Und der Siebener-Rotation der Juniors war der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Die Gäste trafen vor allem aus der Distanz, hatten am Ende eine Dreierquote von 46 Prozent, bei den Hagenern fiel kaum noch ein Wurf. Beim 43:56 (25.) war der Vorsprung der Dragons - von Isaiah Hartenstein, Nationalspieler mit NBA-Perspektive und Trainiersohn, auf der Tribüne unterstützt - zweistellig, in der Folge vergrößerten sie ihn noch. „Da war unsere Fehlerquote zu hoch“, bedauerte Möller, „und wir haben viel zu viel von draußen geworfen, unter dem Korb wäre Voca doch nicht zu stoppen gewesen.“ Und Phoenix-ProA-Trainer Kevin Magdowski betonte auf der Tribüne: „Wenn Hollersbacher dabei ist, ist das ein ganz anderes Spiel.“ Der wird aber auch in Quakenbrück fehlen.

Phoenix Juniors: Jung, Günther (13, 1/8 Dreier, 6 Assists), Wegmann (8), Vaihinger, Voca (24, 3/9 Dreier, 8 Rebound), Scheller (6), Krumme (7), Fouhy (11, 3/5 Dreier).
Beste Werfer Young Rasta Dragons: Döding (11), Caisin (32), Poska (10).

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