Dressurreiter des RV Volmarstein nutzen Heimvorteil

Wetter.   Stoßstange an Stoßstange standen Autos und Pferdeanhänger im Industriegebiet am Schöllinger Feld. Das konnte nur eins bedeuten: Der Reitverein Volmarstein veranstaltet wieder sein großes Reit- und Springturnier. Mehr als 800 Reiter gingen an den Start, um sich mit der überregionalen Konkurrenz zu messen. Viele heimische Teilnehmer konnten dabei gute Leistungen abrufen und sich mit einer Siegerschleife belohnen.

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Stoßstange an Stoßstange standen Autos und Pferdeanhänger im Industriegebiet am Schöllinger Feld. Das konnte nur eins bedeuten: Der Reitverein Volmarstein veranstaltet wieder sein großes Reit- und Springturnier. Mehr als 800 Reiter gingen an den Start, um sich mit der überregionalen Konkurrenz zu messen. Viele heimische Teilnehmer konnten dabei gute Leistungen abrufen und sich mit einer Siegerschleife belohnen.

Luxus für die Zuschauer

Auf und neben dem Reitplatz gab es für Teilnehmer und Gäste ein buntes Programm für Jung und Alt. „Ein großer Dank gilt allen ehrenamtlichen Mitgliedern, die das überhaupt möglich gemacht haben“, sagte Kristina Rüth, Pressewartin des RV Volmarstein. Ein schöner Luxus, den die Zuschauer genießen durften: Unter dem Tribünendach konnten sich die Gäste trotz kurzer Regenschauer die Springreitwettbewerbe auf dem Reitplatz anschauen, ohne nass zu werden.

Mit den Jungpferdeprüfungen war das dreitägige Turnier gestartet. Trotz des durchwachsenen Wetters lockte das Reitevent zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer an die Strecke. Bis in die späten Abendstunden hielten sich die Besucher am Gelände des Reitvereins auf, um den Tageshöhepunkt nicht zu verpassen: Das Kostümspringen.

Am zweiten Tag wurden zunächst Stilspringprüfungen abgehalten. Hier erzielten die heimischen Starterinnen vom RV Volmarstein einige Erfolge. In der Klasse A sicherte sich Linda Pfeil den ersten Platz, in der Klasse L siegte Lisa Zunder. Über einen weiteren Erfolg konnte sich Anja Raguse, ebenfalls vom RV Volmarstein, freuen: Sie belegte den ersten Platz in der L-Dressur.

Auch der Abschlusstag stellte sich für die heimischen Starterinnen als überaus erfolgreich heraus. In den Dressurprüfungen der Klasse M gingen gleich alle drei Podestplätze an Volmarsteiner Reiterinnen: André Abel holte Gold vor Annika Jedrkowiak und Carola Tacke auf den weiteren Plätzen. Der Tag wurde durch das abschließende M-Springen mit Stechen abgerundet, welches Lukas Blume von Ennepetaler Reiterverein für sich entscheiden konnte. Er blieb im Stechen als einziger fehlerfrei.

Ein besonderer Dank der Organisatoren ging an die zahlreichen Sponsoren, „ohne die eine solche Veranstaltung in der Größenordnung nicht möglich wäre“, so Kristina Rüth.

Tierschutz ein Thema

Aber auch der Tierschutz blieb bei der Veranstaltung nicht unerwähnt. „Vereinsmitglied Freya Wehrmann sowie Hufschmied Bernd Bradatsch setzen sich seit Jahren erfolgreich für die Organisation Schmiede ohne Grenzen ein, welche Geld und Sachspenden für die Arbeitspferde in Ostrumänien sammeln“, erklärte Kristina Rüth. „Gerne unterstützt der Verein diese Organisation und macht immer wieder auf diese Aufmerksam“, so die Pressewartin weiter.

Damit auch 2018 viele Reiter und Besucher den Weg zum Turnier finden, haben sich die Veranstalter ehrgeizige Ziele gesetzt. „Wir ziehen zwar ein äußerst positives Resümee unter das diesjährige Reitturnier, aber für das nächste Jahr ist es trotzdem unser Anspruch, unsere Veranstaltung weiter zu optimieren und auszubauen“, sagte Rüth.

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