TuS Wengern

Entscheidende Phase für Neubauprojekt

Hoffen auf einen Investor für das alte Vereinsgebäude nebst Grundstück (v.l.): Erster TuS-Vorsitzender Helge Heisters, zweite Vorsitzende Anke Knieling-Zimmer und Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg.

Hoffen auf einen Investor für das alte Vereinsgebäude nebst Grundstück (v.l.): Erster TuS-Vorsitzender Helge Heisters, zweite Vorsitzende Anke Knieling-Zimmer und Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg.

Foto: WP

Wengern.   Der TuS Wengern will direkt am Sportplatz Brasberg ein neues Vereinsheim bauen. Die Stadt will sich mit 200 000 Euro beteiligen - aber nur dann, wenn sie für die gleiche Summe das alte Vereinsgebäude nebst Grundstück innerhalb der nächsten sechs Wochen verkaufen kann. Misslingt dies, droht das Projekt zu platzen.

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Für die Verantwortlichen des TuS Wengern haben entscheidende Wochen begonnen. Nur wenn es der Stadt Wetter gelingt, das alte Vereinsgebäude nebst Grundstück innerhalb der nächsten sechs Wochen für eine fest geschriebene Summe von 220 000 Euro zu verkaufen, kann der TuS Wengern sein Neubauprojekt in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes Brasberg voran treiben.

„Das ist die wichtigste Phase“, sagt Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg, der den TuS-Vorstand um den ersten Vorsitzenden Helge Heisters und zweite Vorsitzende Anke Knieling-Zimmer über die weitere Vorgehensweise informierte. Die Stadt hat das alte Vereinsheim plus Umlage inzwischen öffentlich ausgeschrieben und bietet es zum Verkauf an. Das Verfahren ist auf sechs Wochen beschränkt. In diesem Zeitraum muss sich ein Interessent finden, der alles für 220 000 Euro kauft. 200 000 Euro würden dann von der Stadt in das neue Vereinsheim re-investiert. Der Verein würde sich mit 150 000 Euro an den Gesamtkosten beteiligen. Dieser Betrag ist festgeschrieben, weil von den Mitgliedern so beschlossen. Mit Spenden und Eigenleistungen soll das gesamte Vorhaben finanziert werden.

„Es geht im Grunde genommen um einen Tausch“, verdeutlicht Hasenberg, der eines noch einmal klar stellt: „Die Politik versteht sich als Partner des TuS Wengern, aber für die Stadt muss alles kostenneutral sein.“ Heißt im Umkehrschluss: Misslingt der Verkauf des alten Gebäudes, wird es keinen Zuschuss für den TuS Wengern geben, der dann sein ehrgeiziges Vorhaben gezwungenermaßen absagen müsste. Von diesem Szenario gehen aber beiden Seiten nicht aus. „Wir hoffen sogar auf mehrere Investoren“, sagt Hasenberg.

Gesamter Verein soll vom Neubau profitieren

Ein Einstampfen des Projekts wäre für den TuS Wengern auch deshalb mehr als ärgerlich, weil die Vorplanungen nach einer kurzen zeitlichen Verzögerung inzwischen abgeschlossen wurden. Und ein Modell gibt es auch schon. So soll das „neue Herz des TuS Wengern“, so erster Vorsitzender Helge Heisters, vier Umkleidekabinen und einen Gastronomiebereich beherbergen, der zu einem kleinen Sportareal umgebaut werden kann. „Denn“, so Heisters, „das fertige Gebäude soll nicht nur den Fußballern zugute kommen. Wir sind ein großer Mehrspartenverein. Davon könnten diverse unserer Gruppen profitieren.“

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