Fußball

FC-Jugend erweist sich als guter Gastgeber

Im Spiel gegen den TuS Senne erkämpften sich die E-Jugendlichen des FC Wetter am Ende ein 0:0.

Im Spiel gegen den TuS Senne erkämpften sich die E-Jugendlichen des FC Wetter am Ende ein 0:0.

Foto: Joel Klaas

Wetter.   Die Jugendabteilung des FC Wetter lockt überregional bekannte Vereine zum Dosic-Hallencup. FC-Jugend scheitert knapp am Halbfinal-Einzug

Alemannia Aachen, Wuppertaler SV und der Bonner SC: Das Teilnehmerfeld der zweiten Auflage des Dosic-Hallencups für E-Junioren ließ das Herz von Fußball-Traditionalisten schon vor Anpfiff der ersten Begegnung höher schlagen. „Dass wir solche Traditionsvereine mit Nachwuchs-Leistungszentren für das Turnier gewinnen konnten, liegt an dem hervorragenden Netzwerk, was sich unser Trainer Hakan Tiryakioglu in den letzten Jahren erarbeitet hat“, lobt Wetters Jugendleiter Peter Wießner die Arbeit seines Jugendtrainers.

„Schon in den vergangenen Jahren nehmen wir immer wieder an Turnieren teil, auf denen wir uns mit hochkarätigen Vereinen wie dem VfL Bochum oder dem FC Schalke 04 messen können. Das spornt die Jungs an, weiter an sich zu arbeiten“, freut sich Tiryakioglu über die Entwicklung seiner Mannschaft in den vergangenen Jahren.

Und die Arbeit zahlt sich aus: „Zwei unserer Spieler trainieren schon in der Jugend des VfL Bochum mit. Dort werden wir jetzt sehen, wie es weiter geht“, berichtet Tiryakioglu.

„Davon halten wir gar nichts“

Wie fast überall gibt es jedoch auch im Nachwuchs-Fußball eine Kehrseite des Erfolgs: „Es gibt Vereine, die die Spieler abwerben wollen und das hinter den Rücken der Vereine tun“, weiß Peter Wießner. Der Jugendleiter des FC findet deutliche Worte dafür, was er von Abwerbeversuchen im jüngsten Jugend-Bereich hält: „Das gleicht schon fast einem Kinderhandel. Die Kinder sollen vor allem im jüngsten Alter einfach Spaß am gemeinsamen Fußballspielen haben. Dass einige Vereine dann versuchen, talentierte Spieler abzuwerben, davon halten wir gar nichts“, so Wießner.

„Man muss aber sagen, dass die Eltern aus unserem Verein da super zusammen halten und sich von solchen Angeboten nicht beeinflussen lassen. Das zeigt den super Zusammenhalt, den wir in der Mannschaft, aber auch die Eltern der Kinder untereinander haben“, erklärt U-11-Coach Tiryakioglu.

Das Interesse anderer Vereine ziehen die Jugend-Spieler des FC Wetter vor allem aufgrund der Leistungen bei Jugendturnieren auf sich. „Im vergangenen Jahr waren wir bei über 40 Jugendturnieren am Start. Dort können wir auch mit Mannschaften mithalten, die ein Nachwuchsleistungszentrum haben und spielen dort meist auf Augenhöhe“, zeigt sich der Coach stolz auf die Leistung seiner Mannschaft.

Die gute Jugendarbeit beim FC drückt sich nicht nur in Turniererfolgen oder dem neuerlichen Einzug ins Pokal-Finale aus. „Vier Spieler unserer Mannschaft haben sich auch für die Kreisauswahl empfohlen und spielen dort regelmäßig mit“, so Tiryakioglu.

Guten Eindruck hinterlassen

Im Turnier selbst waren die Nachwuchs-Kicker des FC dann jedoch nicht vom Glück gesegnet: In der Vorrunde schied man auf dem dritten Platz nur aufgrund der um zwei Tore schlechteren Tordifferenz aus. „Das ist für uns jedoch zweitrangig. Wichtig war, dass wir uns als Verein gut präsentiert haben. Mit der Leistung meiner Mannschaft kann ich auch nur zufrieden sein, die Jungs haben super Spiele gezeigt“, so Tiryakioglu.

Auch in den nächsten Jahren will die Nachwuchsabteilung des FC Wetter das Jugendturnier im Sportzentrum Oberwengern organisieren. Dafür war es laut Wießner vor allem wichtig, ein Netzwerk aufzubauen und sich gut zu präsentieren, „damit die Vereine in den nächsten Jahren auch wiederkommen und sich herumspricht, dass wir ein schönes Turnier veranstalten“, so Wießner.

„Die Rückmeldungen waren sehr positiv, ich denke wir haben einen guten Eindruck hinterlassen“, so der Organisator.

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