Kreisliga

Glück beim Fußball-Derby und in der Liebe

Fabian Schroth hält liebevoll seine Ehefrau Miriam im Arm. Der SC-Spieler heiratet und spielt am gleichen Wochenende im Derby

Fabian Schroth hält liebevoll seine Ehefrau Miriam im Arm. Der SC-Spieler heiratet und spielt am gleichen Wochenende im Derby

Foto: sC

Wetter/Herdecke.  SC-Spieler Fabian Schroth liefert nicht nur eine gute Leistung gegen Esborn im Derby, sondern heiratet auch. Enttäuschung bei der TSG Herdecke.

In der Fußball-Kreisliga A stand mit dem Derby zwischen dem TuS Esborn und dem SC Wengern ein besonderes Spiel an. Für einen Spieler des SC wird dieses Wochenende aber noch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben.

Gewinner des Tages

Für Fabian Schroth war es ein besonderes Wochenende, sowohl privat als auch sportlich. Am Samstag hat der Fußballer seine Frau Miriam geheiratet. Deshalb „durfte“ er am Donnerstag in Linderhausen nicht mitspielen. Ein weiterer Grund zur Freude: Sein Verein gewann das Stadtderby. Fabian Schroth stand dabei in der Anfangsformation und machte laut Trainer Wolfgang Hamann ein gutes Spiel bis zu seiner Auswechselung in der 85. Minute.

Spiel des Tages

Die Partie zwischen dem TuS Esborn und dem SC Wengern (0:4), ist nicht nur wegen des Derbycharakters, Spiel des Tages, denn beide Mannschaften kämpfen auch noch gegen den Abstieg. Bereits in der zweiten Minute verwandelte Timo Giese einen Freistoß für die Gäste. „Da war dann alles, was wir uns vorgenommen hatten, dahin“, sagte TuS-Trainer Thomas Schumacher und betonte: „Bei dem Tor kann ich niemandem einen Vorwurf machen. Aber danach war es die schlechteste Halbzeit, die ich bisher von der Truppe gesehen habe.“ Timo Kivilaht musste verletzungsbedingt schon früh ausgewechselt werden und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. „Das hat die Mannschaft noch zusätzlich verunsichert. Danach kamen wir nicht mehr raus aus dem Loch.“ TuS-Torwart Hendrik Hentschel ließ eine Hereingabe von Veng-Khoeng Chhan nach vorne abklatschen, und Alexander Nowak traf zum 0:2. Vorher hatte der TuS durch Ismael Marjan auch die Möglichkeit zum Ausgleich. „Da hat unser Keeper erneut einen tollen Job gemacht“, lobte Gästetrainer Wolfgang Hamann. Alexander Buerger. bekam auch in Esborn den Vorzug gegenüber Robin Keller. Das Tor zum 0:3 fiel durch ein unglückliches Eigentor von Marco Solmecke, bei einem Rettungsversuch.

Aufreger des Tages

Nach dem Wechsel dominierte der TuS das Spiel, konnte aber Chancen nicht nutzen und bekam zudem einen klaren Handelfmeter verweigert. „Für mich absolut unverständlich, eindeutiger geht es gar nicht“, so Schumacher. Kurz vor Spielende traf der eingewechselte Kamil Wohlgemuth zum Endstand. „Der Punkt am Donnerstag hat uns richtig gut getan. Endlich sind die Jungs mal mit einem Erfolgserlebnis in ein Spiel gegangen. Das war eine ganz andere Körpersprache, so richtig mit Mumm. Das frühe 1:0 hat uns in die Karten gespielt, und wir haben die nötige Sicherheit bekommen“, so Wolfgang Hamann.

Frust des Tages

Lange führte der SuS Volmarstein gegen den SW Silschede (1:1) durch den frühen Treffer von Niklas Gütschow. Der SuS verpasste es aber in der Folgezeit, den Sack zuzumachen. Silschede markierte per Strafstoß den Treffer zum Ausgleich zehn Minuten vor Spielende. „Das ist natürlich absolut ärgerlich“, war Trainer Ralf Gütschow danach genervt. „Jetzt müssen wir zunächst kleine Brötchen Backen und sehen, dass wir wieder in die Spur kommen.“

Enttäuschung des Tages

„Es war die bisher ärgerlichste Niederlage, weil mehr drin war“, sagt TSG-Trainer Frank Colapietro nach der 2:4-Niederlage gegen den SC Obersprockhövel II. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, schimpfte Colapietro und betonte: „Das Spiel (12.45 Uhr) war wohl für einige zu früh angesetzt, anders kann ich mir das nicht erklären. Weder Lauf- noch Kampfbereitschaft, dazu lief kein Ball über mehr als drei Stationen.“ Verletzungsbedingt musste Colapietro zudem noch dreimal wechseln. Nach der Pause lief es plötzlich besser. Dennis Madeo verwandelte einen Elfmeter, und Felix Gräwe stellte fünf Minuten vor Spielende sogar den Anschluss her. „Danach haben wir Alles oder Nichts gespielt. Aber wir haben wieder zu viele Chancen liegengelassen“, so Colapietro. Valdix setzte für den SCO den Schlusspunkt.

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