Leichtathletik

Grünes Licht für Westfälische Jugendmeisterschaften in Hagen

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Die jungen Leichtathleten dürfen am zweiten September-Wochenende im Ischelandstadion um Medaillen kämpfen.

Die jungen Leichtathleten dürfen am zweiten September-Wochenende im Ischelandstadion um Medaillen kämpfen.

Foto: Axel Gaiser / WP

Hagen.  Die Westfälischen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften dürfen am 12./13. September im Ischelandstadion stattfinden. Allerdings ohne Zuschauer.

Die Austragung der Westfälischen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften am 12. und 13. September im Hagener Ischelandstadion stand lange auf der Kippe. Im Hintergrund wurden beim austragenden Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) viele Gespräche geführt, insbesondere darüber, wie die Ausführungen der Corona-Schutzverordnung beachtet werden können. Jetzt steht fest: Die Meisterschaften finden statt.

Jetzt gab auch das Servicezentrum Sport (SZS) der Stadt Hagen grünes Licht für die Veranstaltung, wie SZS-Leiter Karsten-Thilo Raab unserer Redaktion bestätigte.

U20-Wettkämpfe werden abgesagt

FLVW-Jugendwartin Lara Dietz ist davon überzeugt, dass den Athleten eine leistungssportlich attraktive Meisterschaft in einer möglichst sicheren Umgebung geboten wird. Voraussetzung sei, dass alle Beteiligten die Hygieneregeln beachten. Nach Abwägung der verschiedenen Möglichkeiten hat die Kommission Wettkampforganisation im FLVW gemeinsam mit den Jugendvertretern und Beteiligung des Leistungssports festgelegt, dass die Altersklasse U20 nicht zur Austragung kommen. Alternativ wäre ein Wegfall der U16 notwendig geworden. Aufgrund der Tatsache, dass es für die jüngeren Athleten im Jahr 2020 weniger Startmöglichkeiten gab, haben sich die Verantwortlichen zu diesem Schritt entschieden.

http://#backontrack-_So_gut_waren_Hagens_Leichtathletik-Talente{esc#229500502}[news] Der ausrichtende Verein, der TSV Hagen 1860, freut sich derweil darüber, dass die Meisterschaften stattfinden können. Susanne Schardt vom TSV kann den Teilnehmern und Betreuern trotz der strengen Corona-Bedingungen ein Catering anbieten.

Wer Zutritt hat - und wer nicht

Zutritt zum Ischelandstadion haben nur die Athleten, Trainer sowie die am Wettkampf beteiligten Kampfrichter und Mitarbeiter. Zuschauer werden nicht zugelassen. Darüber hinaus kann jeder Verein ein oder zwei Betreuer mitbringen. Rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung werden noch Informationen im Internet veröffentlicht. Das werden die Verhaltens- und Hygieneregeln sein, teilt der FLVW mit.

Ebenso werden im Rahmen einer Technischen Besprechung alle Wettkampfregularien festgelegt, die für diese Veranstaltung gelten. Das reicht normalerweise von der Festlegung des Aushangs, über Stellplatzfristen bis hin zum Ablauf der Siegerehrung. Der Vertreter der Kommission Jugend im FLVW, Wolfgang Rummeld, betont, dass es auch bei einem transparenten Meldeverfahren und der nachfolgenden Zulassung Fälle geben kann, die als nicht gerecht empfunden werden können.

Der Zeitplan folgt in den kommenden Tagen. Meldeschluss ist der 31. August.

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