Landesliga

Hagen 11 baut Vorsprung auf acht Punkte aus

Yoldas Demir (am Ball) trifft einmal beim beim 4:0-Sieg der SpVg. Hagen 11 gegen den VfL Bad Berleburg.

Yoldas Demir (am Ball) trifft einmal beim beim 4:0-Sieg der SpVg. Hagen 11 gegen den VfL Bad Berleburg.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Neunter Sieg im neunten Spiel: Die SpVg. Hagen 11 ist beim 4:0 auch vom VfL Bad Berleburg nicht zu stoppen.

Weiter und weiter geht es beider Spielvereinigung Hagen 11. Auch das neunte Saisonspiel konnte der Fußball-Landesligist erfolgreich bestreiten und ließ beim 4:0 (2:0)-Sieg gegen VfL Bad Berleburg den biederen Gästen aus Wittgenstein dabei keine Siegchance. Ein hochverdienter Erfolg, die wenigen Chancen haben wir früh genutzt“, durfte Elfer-Coach Stefan Mroß ein weiteres Mal feststellen: „Wir sind stolz auf das, was die Mannschaft zur Zeit leistet, aber wir dürfen nicht nachlassen.“ Der Vorsprung des Aufsteigers an der Tabellenspitze ist nun auf acht Punkte vor dem neuen Tabellenzweiten SV Hüsten angewachsen.

Und die Zuschauer honorieren diese Erfolge: 300 waren es am Mittwoch im Pokal, viel weniger sind es auch gestern nicht in der Bezirkssportanlage auf Emst gewesen. Und sie bekamen etwas geboten für`s Geld. Gerade einmal fünf Minuten waren absolviert, da spielte Tim Bodenröder den Ball quer auf Niklas Wilke, der ihn unhaltbar zum 1:0 ins Netz wuchtete. Zweimal scheiterte danach der starke Gaetano Manno knapp, ehe es in der 22. Minute erneut klingelte. Ein Angriff aus dem Bilderbuch: Ein langer Pass aus der eigenen Hälfte von Fabio Hengesbach, Wilke legte auf für den agilen Alexander Möller, dessen Schuss klatschte der baumlange Gäste-Keeper Badura noch ab, aber Yoldas Demir stand goldrichtig und staubte zum 2:0 ab.

Im Pokal nach Breckerfeld

Hagen 11 blieb stets dominant. Hinten stand die Abwehr um die umsichtigen Onur Cenik und Fabio Hengesbach sicher, Gaetano Manno trieb unermüdlich an, unterstützt von Niklas Fischer. Und Kapitän Tim Bodenröder, sonst der Torschütze vom Dienst, leistete diesmal die Vorarbeit. Wilke und Hengesbach verpassten kurz vor der Halbzeit noch das 3:0, aber das wurde kurz nach dem Seitenwechsel nachgeholt. Gaetano Manno bediente wieder Niklas Wilke und der markierte sein achtes Saisontor. Dann auch mal Berleburger Torgefahr, doch Ibrahim Ahmad, auffälligste Offensivkraft der Gäste, traf nur den Pfosten (54.). Kurz darauf vertändelte Tarek Benyagoub nochmal frei vor dem aufmerksamen Elfer-Keeper Niklas Ester.

Nun nahmen die Elfer einen Gang heraus, ohne dem Gegner weitere große Chancen zu gewähren. Immer wieder über Manno wurden Torchancen herausgespielt, aber der letzte Biss im Abschluss fehlte dann doch. Jedenfalls bis zur 79. Minute, als der Pass von Manno den eingewechselten Enes Demir erreichte, der zum 4:0 vollendete. Der Rest war Formsache.

Die Elfer blieben konsequent, auch in der 85. Minute wurde der Gegner noch beim Spielaufbau in der eigenen Hälfte gestört, so als habe es den aufreibenden Pokalfight am Mittwoch gegen Westfalenligist SC Neheim nicht gegeben. „Daran haben wir lange gearbeitet“, freute sich Stefan Mroß, „wir haben jetzt in der Breite viel Qualität und das zahlt sich eben aus.“

Inzwischen hat Hagen 11 den Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte ausgebaut, wobei der Zweite Hüsten schon ein Spiel mehr hat. Nächste Woche geht es zum Kreisduell nach Obersprockhövel, natürlich nicht, ohne am Mittwoch nochmal im Pokal angetreten zu sein. Auch wenn es „nur“ beim Kreispokal bei A-Kreisligist Schwarz-Weiß Breckerfeld ist.

SpVg. Hagen 11: Ester, Möller (80. Vormann), Cenik, Wilke (70. Enes Demir), Manno, Fischer, Boden-röder, Hengesbach, Yoldas Demir (72. Sentürk), Demirtas, Schwan (65. Capeller).

Tore: 1:0 Niklas Wilke (6. Minute), 2:0 Yoldas Demir (22.), 3:0 Niklas Wilke (50.), 4:0 Enes Demir (79.).

Zuschauer: 280 in der Bezirkssportanlage Emst.

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