Canadier-Rennen

Hohenlimburger Kanuverein veranstaltet 21. Regatta

Die Canadier-Rennen auf der Ruhr

Die Canadier-Rennen auf der Ruhr

Foto: Fabian Sommer

Hohenlimburg.  Am morgigen Samstag veranstaltet der Hohenlimburger Kanuverein die 21. Canadier-Regatta auf der Ruhr in Garenfeld. Noch sind Anmeldungen möglich.

Es ist wieder soweit! Am morgigen Samstag findet die Großcanadier-Regatta am Bootshaus an der Ruhr in Garenfeld statt. Der Hohenlimburger Kanuverein richtet das „Rennen“ inzwischen in der 21. Auflage aus. Der offizielle Start ist um 13.30 Uhr, Anmeldungen laufen bis 13 Uhr am selben Tag.

Bisher haben sechs Herren- und zwei Frauenmannschaften zugesagt. Im Durchschnitt sind jedes Jahr zehn bis zwölf Teams am Start. Teilnehmen kann jede Hobbymannschaft anderer Sportarten, Interessierte aus der Nachbarschaft oder auch Hausgemeinschaften. Auch „gemischte Boote“ können teilnehmen.

Das Ruhrgebiet fährt mit

Unter anderem haben sich die „Kachelfreunde“ und die Oeger Feuerwehr angemeldet. Der Badmintonclub TV Witzhelden ist schon seit Jahren konstant mit dabei, schickt auch an diesem Wochenende wieder zwei Teams ins Rennen. Die Teams erstrecken sich aber über das gesamte Ruhrgebiet. Auch die „Mülheimer Kanalratten“ reisen wie in jedem Jahr an. „Die zwei Anmeldungen bei den Frauenteams reichen noch nicht, aber vielleicht kommen noch welche hinzu“, sagte Frank Hemmer, Vorsitzender des Kanuvereins.

Gefahren wird in jeweils zwei Großcanadier-Booten mit fünf bis acht Personen. Es gibt ein rotes sowie ein blaues Boot. Jedes Team muss insgesamt - und abwechselnd blau und rot - je nach Teilnehmerzahl viermal fahren. Es wird zwar gegeneinander gefahren, dennoch zählt die Zeit. Diese wird bei jedem Rennen per Hand gestoppt. „Es kommt zwar nur auf die gestoppte Zeit an, aber wenn zwei Teams gegeneinander fahren, kommt viel mehr Spannung auf und der Wettbewerbsgeist ist größer“, so Frank Hemmer.

Der schnellste gewinnt

Nach den ersten beiden „Läufen“ werden die Zeiten addiert. Danach wird sortiert und während der letzten beiden Läufe fährt dann der Erste gegen den Zweiten, der Dritte gegen den Vierten, und so weiter. „Das Ziel ist, dass wir für die letzten, entscheidenden Rennen in etwa gleich starke Teams zusammenpacken. Das ist dann noch einmal spannender und kann ein Foto-Finish geben“, so Frank Hemmer zum Ablauf.

Am Ende gewinnt das Team, das insgesamt am schnellsten war. Alles ist handgestoppt, es gibt keine digitale Zeitmessung. Ende ist in der Regel gegen 18 Uhr.

Danach geht der Abend erst einmal richtig los, denn die Preise lassen sich auch sehen. Bei den Herren gewinnt das beste Team ein 50-Liter-Bierfass, der Silbermedaillengewinner erhält 30 Liter. Der Drittplatzierte muss sich mit einem Tablett voll Bier „begnügen“. Bei den Frauen gibt es 30 Liter Bier für Gold, Sektchen für Silber und ebenfalls ein Tablett für Platz drei. „Die Regatta ist immer gut besucht. Viele Teams bringen noch ihre Familien mit, so kommen wir manchmal auf über 200 Fahrer und Besucher“, freut sich Frank Hemmer auf den morgigen Tag.

Finanzielle Spritze

Kanu-Familie Hemmer ist immer aktiv dabei. Der ganze Verein hilft, anders würde das laut Hemmer gar nicht funktionieren. Die Mitglieder, die noch fit sind, helfen alle mit. Dabei sprach er auch den finanziellen Aspekt an: „Ohne diese Veranstaltung würde der Verein finanziell nicht so gut dastehen. Das lohnt sich so gut, dass wir seit zehn Jahren keine Beitragserhöhung mehr machen müssen. Durch das Rennen können wir im Verein viele Kosten decken.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik