Handball

HSG Wetter/Grundschöttel: Wieder Hoffnung auf Klassenerhalt

HSG-Trainer Nils Krefter ist stolz auf seine Mannschaft: GegenHSG Rauxel/Schwerin überzeugt das Team aus Wetter/Grundschöttel.Die Aussichten auf den Verblein in der Bezirksliga sind nun deutlich besser. Foto:Fabian Vogel

HSG-Trainer Nils Krefter ist stolz auf seine Mannschaft: GegenHSG Rauxel/Schwerin überzeugt das Team aus Wetter/Grundschöttel.Die Aussichten auf den Verblein in der Bezirksliga sind nun deutlich besser. Foto:Fabian Vogel

Wetter/Herdecke.   Überraschender Erfolg für die Handballer derHSG Wetter/Grundschöttel in der Bezirksliga.HSG Herdecke/Ende siegt rekordverdächtig mit 46:8.

Was für ein Wochenende für die Handballer aus Wetter und Herdecke. Während die Herdecker Kreisliga-Tabellenführer einen rekordverdächtigen Sieg einfuhren, konnten die Teams aus Wetter immens wichtige Siege im Rennen um den Klassenerhalt feiern.

Fast schon mit dem Rücken an der Wand standen die Bezirksliga-Herren der HSG Wetter/Grundschöttel vor der Partie gegen die HSG Rauxel/Schwerin. Nach dem überraschenden und überzeugenden 30:23 (13:11)-Sieg in eigener Halle und der gleichzeitigen Niederlage des FC Erkenschwick sind die Aussichten auf den Klassenerhalt nun deutlich besser. Gegen Rauxel zeigte die Mannschaft von Trainer Nils Krefter ab der ersten Spielminute eine hervorragende Vorstellung, vor allem die 5:1-Deckungsvariante zündete. Kai Reuter störte den Spielaufbau des Gegners gekonnt und nahm so die gefährlichen Rückraumschützen aus der Partie. So kamen die Wetteraner wieder öfter in das Tempospiel, aus dem sie einige Tore generieren konnten.

In Hattingen nachlegen

Auch als die Gäste nach einer 9:5-Führung der Wetteraner mit drei Toren in Serie wieder in die Partie fanden, blieb die Krefter-Sieben ruhig und gab die Führung nie aus der Hand. „Das war eine klasse Vorstellung. Wir haben alles abgerufen, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben“, lobt der HSG-Trainer seine Mannschaft, die zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem 4:0-Lauf für die Vorentscheidung sorgte. „Jetzt müssen wir in Hattingen nachlegen, das Restprogramm spricht eigentlich für uns“, blickt Krefter optimistisch auf das Saisonfinale.

HSG: Klawonn, Ronsdorf; Seifert (6), Reuter (6), Weyer (5), Bonnermann (5/1), Stiefermann (4), Zeschky (2), Langenscheidt (1), Handge (1), Galonska, Wupper, Brauner, Orth.

Rekordverdächtig präsentierte sich die HSG Herdecke/Ende gegen den Post SV Hagen. Beim 46:8 (23:5)-Sieg in eigener Halle unterstrich das Team von Trainer Stephan Hellwig eindrucksvoll seine Favoritenstellung und ließ dem Gegner ab der ersten Sekunde keine Chance. Über 7:3 setzte sich der Tabellenführer dank eines 11:0-Laufs deutlich ab. In der Folge baute das Team aus Herdecke die Führung immer weiter aus und nutzte die Gelegenheit, in der Woche einstudierte Abläufe auch unter Wettbewerbsbedingungen zu testen. Aus einer stabilen Deckung generierte die HSG vor allem durch Niklas Rust, der am Ende auf 19 Tore kam, immer wieder Ballgewinne und kam so zu vielen Toren gegen einen schwachen und personell nicht gut aufgestellten Gegner. „Die Jungs haben über die volle Spielzeit konzentriert gedeckt“, lobt Stephan Hellwig sein Team.

HSG: Seuthe, Formella, Rust (19/2), Dannemann (7), Förster (3), Münch (3), Sichtermann (3), Lux (3), Hormann (3), Neuhoff (2), Cornelsen (2), N. Jung (1), Degener.

Einen ähnlichen Showdown gegen eine Gevelsberger Mannschaft haben die Damen der HSG Wetter/Grundschöttel am Samstagabend in eigener Halle mit Bravour bestanden. Gegen die HSG Gevelsberg/Silschede setzten sich die Wetteranerinnen mit 24:20 (13:8) durch und sammelten damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga. „Wir sind endlich wieder mutiger aufgetreten“, freut sich Trainer Marcel Handge. Von der ersten Minute an zeigte sich sein Team konsequent in der Deckungsarbeit und mutig im Umschaltspiel. „Klar sind da auch Fehler unterlaufen, aber die Mädels haben sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagt Handge und hofft darauf, dass sie die starke Vorstellung für die letzten vier Spiele konservieren kann.

HSG: Wieczorek; Gerhartz (6), Pozuelo (6), Pohl (4/1), Bugal (3), Streicher (2), Trost (2/1), Bisping (1), Schubert, Zobel, Michelsen.

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