2. Bundesliga

In vier Wochen Vorbereitung will Eintracht Hagen Basis für Ligaerhalt legen

artosz Konitz und seine Eintracht-Teamkollegen

Foto: Michael Kleinrensing

artosz Konitz und seine Eintracht-Teamkollegen Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.  In vier Wochen Vorbereitung, die am morgigen Donnerstag starten, will Handball-Zweitligist Eintracht Hagen die Basis für den Ligaerhalt legen.

Zwei Wochen für Kurz-Urlaub und Regeneration, die Handball-Europameisterschaft in Kroatien macht es möglich. Wegen der morgen startenden EM pausiert die 2. Handball-Bundesliga bis Anfang Februar. 18 Spiele stehen für Aufsteiger VfL Eintracht Hagen danach noch aus, in denen man den aktuellen Nicht-Abstiegsplatz verteidigen möchte. Am Donnerstag nimmt das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte auf, die mit dem Spiel beim aktuellen Tabellennneunten HBW Balingen-Weilstetten (7. Februar) beginnt. Das erste Testspiel bestreitet der VfL am Samstag gegen den niederländischen Erstligisten FIQAS Aalsmeer (15 Uhr) in der Arena am Ischeland.

Ganz so lang wie die Sommer-Vorbereitung ist die winterliche Testphase nicht, knappe vier Wochen bleiben dem Eintracht-Team aber schon. „Wir werden wieder an den Grundlagen arbeiten, setzen den ein oder anderen Schwerpunkt im athletischen Bereich“, kündigt Pfannenschmidt an, „das wird schon hart.“ Zweimal täglich bittet er sein Team in den nächsten Wochen - abgesehen von den freien Sonntagen - zum Training, den morgendlichen Lauf- oder Kraft-Einheiten folgt am Abend die Arbeit mit dem Ball. Dort soll der Schwerpunkt der Defensive gelten. „Mit den Angriffsleistungen bin ich zufrieden, da ist eine klare Entwicklung erkennbar“, sagt der Eintracht-Chefcoach, „vor allem in die Abwehrarbeit müssen wir investieren. Und dort Tilman Pröhl wieder integrieren.“

1,98-m-Mann Pröhl steigt nach seiner Knieverletzung wieder ins Training ein, soll im ersten Test am Samstag wohl noch nicht wieder spielen, vielleicht aber am Dienstag darauf bei Drittligist TuS Volmetal. „Mal sehen, wie er auf die Trainingsbelastung reagiert“, sagt Pfannenschmidt, der auch Sören Kress erst in der nächsten Woche wieder beim Balltraining erwartet. Dessen Handgelenks-Probleme sind in der Pause nicht abgeklungen, eine Ruhigstellung per Schiene soll nun für Abhilfe sorgen. Ansonsten geht Pfannenschmidt davon aus, bis auf den Langzeitverletzten Jan-Lars Gaubatz (Kreuzbandriss) mit dem kompletten Zweitliga-Kader arbeiten zu können.

Gegen Erstligist Lemgo in Löhne

Vier offizielle Testspiele hat der VfL Eintracht geplant, zudem bestreitet man ein gemeinsames Training inklusive Spiel mit Ligarivale ASV Hamm-Westfalen. Zuvor geht es zum Auftakt am Samstag um 15 Uhr am Ischeland gegen Aalsmeer (Pfannenschmidt: „Die Partie bietet eine passende Gelegenheit, um wieder in den Spielrhythmus zu finden und um die Abläufe aufzufrischen“), ehe der VfL am nächsten Dienstag bei Drittligist TuS Volmetal gastiert (19 Uhr). Gegen Ende der Wintervorbereitung werden die Gegner dann hochklassiger: Am 31. Januar treffen die Hagener im ostwestfälischen Löhne auf Bundesligist TBV Lemgo (19.15 Uhr), ehe zwei Tage später am Ischeland die Zweitliga-Generalprobe gegen Ligarivale TV Emsdetten erfolgt (19.30 Uhr).

Die Emsdettener sind das einzige Team, gegen das der VfL Eintracht schon beide Zweitliga-Duelle bestritten hat, am 26. Dezember verabschiedete man sich mit einem 31:28-Sieg in die Winterpause. Ansonsten warten in der Rückrunde - wie beim Saisonstart - zunächst wieder die Top-Teams der Liga auf die Hagener. Die ersten sieben Gegner - inklusive Emsdetten - entstammen sämtlich der oberen Tabellenhälfte, in der Hinrunde erlitt man hier einen 0:14-Start. Diesmal gab es gegen Emsdetten bereits zwei Pluspunkte, dabei soll es nicht bleiben. „Das wird wieder knackig“, weiß Pfannenschmidt, „aber wir wissen, wie wir damit umgehen müssen.“ Eine gute Winter-Vorbereitung soll die Basis bilden.

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