Volmarstein

Das Erfolgsrezept von SuS-Trainer Ralf Gütschow

Der SuS Volmarstein hat

Der SuS Volmarstein hat

Foto: ka

Volmarstein.   Nach der Siegesserie spricht Trainer Ralf Gütschow über das Erfolgsrezept des SuS Volmarstein. Das Projekt „Jugend forscht“ zeigt Wirkung.

Zum Saisonstart fünf Siege in Folge, 405 Minuten ohne Gegentor – Der SuS Volmarstein ist mit einer beeindruckenden Leistung in die aktuelle Saison der Kreisliga-A gestartet.

Am Sonntag sind bei der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen RW Ennepetal-Rüggeberg zwar mehrere Erfolgsserien des SuS Volmarstein gerissen, die junge Mannschaft von Trainer Ralf Gütschow ist aber auch nach dem elften Spieltag immer noch Tabellenführer. Und die Auswärtsserie (fünf Siege in Folge) hat noch Bestand. Die will Trainer Ralf Gütschow Sonntag fortsetzten. Sein Erfolgsrezept?

Verein setzt auf Kontinuität

Ein Aspekt ist sicherlich der junge Kader, mit dem in dieser Saison so erfolgreich unterwegs ist. Vor vier Jahren startete der Verein das Projekt „Jugend forscht“ und die damals schon beteiligten Verantwortlichen, sei es Trainer oder Vorstand, haben sich bis heute nicht von dem Weg abbringen lassen, die eigene Jugend zu fördern. Auch durch die aktuelle Leistung der Mannschaft sehen sie sich nun in diesem Weg bestätigt.

Dazu setzt der SuS Volmarstein auf Kontinuität. Der aus Haspe stammende Ralf Gütschow ist mit einjähriger Unterbrechung seit 2000 an der Köhlerwaldstraße tätig, zunächst als Spieler in der ersten Mannschaft und seit 2002 auch als Jugendtrainer. Die Erste des SuS übernahm der Schalke-Fan zur Saison 2014/15, nachdem er zuvor mit der A-Jugend den Aufstieg realisieren konnte.

„Aus dieser Mannschaft wurden insgesamt elf Spieler in das Projekt integriert, wobei gleich fünf Spieler aus dem Jungjahrgang noch in der A-Jugend spielen durften“, blickt Gütschow zurück. „Das hatte zunächst zur Folge, dass wir im ersten und zweiten Jahr lange gegen den Abstieg spielen mussten, danach landeten wir jeweils im gesicherten Mittelfeld. In dieser Saison ernten wir jetzt die Früchte unserer Arbeit.“

Durch einige Neuzugänge, die alle Mitte Zwanzig sind, hat der SuS weitere Qualität dazubekommen. Mit Bilal Özüsaglam und Zeki Tasdemir kamen zur letzten Saison zwei Offensivspieler, die laut Gütschow mittlerweile hervorragend integriert sind.

Konkurrenzkampf im Team

„Mit ihnen und auch den anderen Neuen konnten wir unsere Qualität weiter steigern und haben dazu einen sauberen Konkurrenzkampf innerhalb des Teams“, so Gütschow, dessen Söhne Niklas und Florian ebenfalls feste Bestandteile der Truppe sind. „Vom aktuellen Kader (22 Spieler) haben 16 bereits in der Jugend des SuS gespielt. Justus, Nouel und meine beiden haben zudem noch nie für einen anderen Verein gespielt“, betont der Trainer. und ergänzt. „Die vier Fußballer sind alle seit ihrem fünften Lebensjahr aktiv und gehören heute zu den wertvollen Stützen der Mannschaft.“

Justus Böving, der bei der Ruhrtalmeisterschaft zum besten Torwart des Turniers gekürt wurde, ist im dritten Jahr Stammkeeper und laut Gütschow ein sicherer Rückhalt. Nouel Zeschky ist der Abwehrchef und Niklas Gütschow, der zudem das Amt des Spielführers inne hat, fungiert als Antreiber im Mittelfeld. Sie alle waren schon als A-Jugendliche Stammspieler im Kader des SuS. „Dadurch, dass sie einen starken Bezug zum Verein haben, ist auch der Teamgeist extrem ausgeprägt. Die Jungs machen in ihrer Freizeit viel zusammen und auch das ist ein Schlüssel zum Erfolg“, erklärt der Coach.

Und der Erfolg soll am Sonntag, 28. Oktober, in Hasslinghausen auch wieder weiter gehen. „Die Niederlage in Wengern, das war ja ein Heimspiel“, scherzt der Trainer und betont: „Auswärts haben wir bis jetzt alle Spiele gewonnen, diese Serie würden wir natürlich gerne ausbauen.“

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