WP-Konsolencup

Konsolencup: Die Leinwand ist schon aufgebaut

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Diogo Santana nimmt für Fortuna Hagen am zweiten WP-Konsolencup teil

Diogo Santana nimmt für Fortuna Hagen am zweiten WP-Konsolencup teil

Foto: Privat / WP

Hagen.  Diogo Santana stellt als jüngster Teilnehmer beim zweiten WP-Konsolencup sein Können unter Beweis. Seine ganze Familie fiebert mit

Den Halbfinaleinzug als selbstgestecktes Ziel hat Diogo Santana schonmal erreicht, nun will der Fußballer von Fortuna Hagen mehr: Beim zweiten WP-Konsolencup überzeugt der jüngste Teilnehmer bisher auf ganzer Linie.

Für ihn ist es nicht die erste Teilnahme an einem Fifa-Turnier: „Ich habe schon ein paar kleinere gespielt, aber hier macht es jetzt richtig Spaß.“ Und obwohl sich der 17-Jährige sowohl in der Gruppenphase als auch in den bisherigen K.o.-Spielen bravourös schlug, ist die Aufregung vor jedem Spiel immens: „Ich bin jedes mal total nervös und freue mich. Bei Fifa kann es so schnell gehen. Und gerade jetzt in der K.o.-Phase reicht ja ein schlechter Tag und man ist direkt raus.“ Und im Turnier hat es aber schon einige Überraschungen gegeben: „Gegen Daniel Engelhardt und seine E-Sports-Abteilung von der SG Boelerheide habe ich schon mal gespielt. Er ist wirklich gut, aber auch er ist schon ausgeschieden. Das zeigt, wie stark die Gruppe ist und dass alle auf einem sehr hohen Level spielen.“

Ackermann schwerster Gegner

Und sein härtester Gegner bisher? „Das war Timo Ackermann. Er ist wirklich ein sehr, sehr guter Spieler. Mit seiner Art zu spielen, komme ich einfach nicht so gut klar. Er hält den Ball viel.“ Dennoch reichte es für ein 2:2-Unentschieden

Und den bejubelte nicht nur Santana selbst: „Als ich 1:2 zurücklag stand auf einmal mein Vater in der Tür und rief mir zu: Komm schon, du schaffst das!“, erinnert er sich lachend und ergänzt: „Ich hab’ ihm dann gesagt, dass er mir keinen Druck machen soll.“ Als dann das 2:2 fiel, gab es aber für Vater und Sohn kein Halten mehr.

Nächstes Duell gegen Justin Stolle

Diesen Jubel möchte der 17-Jährige nach dem Halbfinale möglichst wiederholen. Mit Justin Stolle (HSG ECD Hagen) bekommt er es mit einem Handballer zu tun. „Ich habe letzte Nacht schon von der Partie geträumt, da habe ich in der 90 Minute noch das 2:3-Gegentor kassiert“, sagt Santana. „Gott sei Dank bin ich dann aufgewacht und hab gemerkt: Es war nur ein Traum. Hoffentlich läuft es dann in der Realität besser.“

Die familiäre Unterstützung ist ihm schon mal sicher: „Wir kommen aus Portugal und Emotionen gehören da natürlich auch dazu. Meine ganze Familie verfolgt die Partien.“ Besonders seine Cousins sind dabei eine große Unterstützung, die sich für die Halbfinalpartie etwas besonderes überlegt haben: „Sie haben schon eine Leinwand aufgebaut.“

Nun liegt es also an Santana, dass seine Familie auch weiterhin Grund zum Jubeln hat.

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