Badminton

Meister BC Hohenlimburg fiebert Heimstart entgegen

Das Team des BC Hohenlimburg: Malte Laibacher, Jekatharina Romanova, Fabian Stoppel, Joshua Magee, Lena Fischer und Christian Bald (von links).

Das Team des BC Hohenlimburg: Malte Laibacher, Jekatharina Romanova, Fabian Stoppel, Joshua Magee, Lena Fischer und Christian Bald (von links).

Foto: Fabian Sommer

Hohenlimburg.  Auswärts startete der BC Hohenlimburg mit gemischter Bilanz, nun fiebert der Badminton-Zweitligist dem Heimauftakt entgegen.

Als amtierender Meister ist der BC Hohenlimburg in die aktuelle Saison der 2. Badminton-Bundesliga Nord gestartet. Die Hohenlimburger lehnten den Aufstieg im vergangenen April ab, da es an Ressourcen und an Zeit der berufstätigen Aktiven mangelte. Nach der gemischten Bilanz bei der Auswärtsreise zum Auftakt - beim TV Refrath II unterlagen die Hohenlimburger mit 3:4, bei STC BW Solingen sprang ein 4:3-Sieg heraus - fiebert man nun dem Heimspiel-Auftakt entgegen.

Für die neue Spielzeit sieht sich der BCH gewappnet. Die Irin Rachael Darragh und der Slowene Miha Ivanic haben den BCH verlassen, dazu hat Laura Striewski ihre Karriere an den Nagel gehangen. Dafür hat der Verein aber hochkarätigen Ersatz gefunden. Lena Fischer wechselte an die Lenne, vergangene Saison wurde sie noch mit dem BV RW Wesel hinter den Hohenlimburgern Vizemeister. Fischer wird im Mixed mit Fabian Stoppel antreten, aber auch im Doppel mit Neuzugang Jekatharina Romanova aus Lettland, die zuletzt in der französischen Bundesliga gespielt hat.

Bei den Herren ist Joshua Magee aus Irland neu dabei, dieser ist kompletter Badminton-Profi und hat in den letzten Jahren hauptsächlich beim TV Refrath in der ersten Bundesliga gespielt. „Josh ist ein absoluter Knaller, wir sind sehr glücklich, dass er bei uns ist. Er wird Miha Ivanic super ersetzen“, sagte BCH-Akteur Christian Bald. Auch international ist McGee ein Hochkaräter, hat unter anderem bei den „European Games“ 2015 die Bronzemedaille im Doppel geholt. McGee sowie auch Romanova werden an mehreren Spieltagen zum Einsatz kommen und dazu eingeflogen, allerdings nicht an jedem Wochenende. Die beiden Neuzugänge sind auch insofern wichtig, um die Reserveteams auszubalancieren. „Einmal wollen wir durch die beiden in der zweiten Liga konkurrenzfähig bleiben, andererseits aber auch unsere anderen Teams nicht ausdünnen. Wenn wir Spieler hochziehen aus Ober- oder Regionalliga, dann fehlen die Leute da natürlich“, so Christian Bald.

Der BCH möchte in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielen und den positiven Trend der letzten beiden Jahre fortführen. „Wo wir die letzten beiden Saisons ganz oben mit dabei waren, wollen wir jetzt daran anknüpfen und selbstbewusst an die Arbeit gehen. Trotz starker internationaler Konkurrenz hatten wir über die letzten beiden Jahre die beste Siegquote in der Liga. Als amtierender Meister sind wir jetzt die Gejagten und müssen uns behaupten“, sagt Bald. Paroli bieten werden wahrscheinlich der Hamburg Horner TV und die Zweitvertretungen der Bundesliga-Mannschaften wie TV Refrath oder TSV Trittau. Diese haben generell einen starken Unterbau und erhalten hin und wieder Akteure aus der Bundesliga. „Es gibt aber diesmal keine Mannschaft, die akut abstiegsgefährdet ist. Es kann alles passieren und jedes Spiel ist auf dem Papier erstmal ausgeglichen. Deswegen ist es besonders wichtig, dass wir an jedem Spieltag Konstanz zeigen. Jeden Spieltag top Leistung abrufen ist die Kunst. Wer das schafft, steht am Ende oben“, so Bald weiter.

Heimstart gegen 1. BC Beuel II

Am kommenden Sonntag geht für den BCH die Heimspiel-Saison los. Um 14 Uhr empfangen die Hohenlimburger den 1. BC Beuel II, der ebenfalls eine Zweitgarnitur eines Bundesligisten ist. Die Bonner sind allerdings mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und pochen diesmal sicherlich auf Wiedergutmachung. Mit Jekatharina Romanova und Josh McGee ist der Kader vollständig und die Hohenlimburger können aus dem Vollen schöpfen. „Wir wollen vor heimischen Publikum einen Sieg einfahren“, fordert Christian Bald selbstbewusst.

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