Bezirksliga

Mit 8:0-Sieg verabschiedet sich Hagen 11 von Loheplatz-Asche

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Volker Rabiega brachte den Elfern um  den Sportlichen Leiter Kai Langenbruch (vorne von links) zur Bezirksliga-Meisterschaft Sekt und Ball mit.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Volker Rabiega brachte den Elfern um den Sportlichen Leiter Kai Langenbruch (vorne von links) zur Bezirksliga-Meisterschaft Sekt und Ball mit.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Mit einem 8:0-Sieg verabschiedete sich Hagen 11 von Loheplatz-Asche, Bezirksliga-Rivale Türkiyemspor Hagen feiert den Klassenerhalt.

Für die ersten 150 Zuschauer waren beim Abschiedsspiel des Loheplatzes kleine Präsente versprochen worden. So sahen die Besucher, einige nun mit Vereinskappen und Schals ausgestattet, am Loheplatz einen klaren 8:0 (3:0)-Sieg der SpVg. Hagen 11 in ihrem letzten Heimspiel in der Fußball-Bezirksliga gegen den SC Hennen. Auf ungewohnter Asche.

„Der Gegner hat es uns heute leicht gemacht. Trotzdem ziehe ich den Hut vor der Mannschaft, dass wir das Spiel so durchgezogen haben, obwohl wir schon durch sind“, fasste Meistertrainer Stefan Mroß zusammen. Bei typischem Fritz-Walter-Wetter brachte Stefan Schwan den zukünftigen Landesligisten in Führung (25.), Tim Bodenröder (27.) und Dimitrios Ropkas (33.) erhöhten zum 3:0-Halbzeitstand. Nach der Pause brachten Schwan (51.) und Kevin Ropiak (56.) den Sieg in trockene Tücher, so dass Mroß früh mit Yalcin Erkaya und Niklas Wilke die dienstältesten Spieler der Mannschaft einwechselte. „Es war so geplant, dass die Jungs, die auf der Asche hier groß geworden sind, heute spielen“, sagte Mroß. Erkaya bedankte sich mit dem 6:0 (67.), Wilke gelang per Elfmeter (83.) der 8:0-Endstand, davor hatte Ropkas (72.) erneut getroffen.

Nachdem Erkaya Coach Mroß eine Bierdusche verpasst und Wilke die Humba angestimmt hatte, war dann der Weg für die Meisterfeier geebnet. Mroß: „Die Jungs haben es sich verdient mal zu feiern. Heute überwiegt einfach die Freude“. Diese wurde durch Freibier und eine gratis Stadionwurst noch größer.

Nächste Woche geht es für die Elfer dann zum abschließenden Saisonspiel nach ETuS Schwerte, ehe man die Bezirksliga verlässt. Mroß denkt auch schon an die nächste Saison in der Landesliga. „Das Ziel ist, erstmal nicht abzusteigen. Wir sind mit diesem Team durchaus konkurrenzfähig. Ob es dann für einen Platz im Mittelfeld reicht, hängt mit von der Vorbereitung ab“. Doch erstmal steht eine gemeinsame Mannschaftsfahrt nach Mallorca an. Da kann weiter gefeiert werden.

Hagen 11: Nieder; Schattling, Cenik, Ropiak, Tupalla (54. Wilke), Vormann, Bodenröder (46. Marzinkowski), Hengesbach, Ropkas, Schwan (58. Erkaya), Sentürk.

Türkiyemspor atmet nach 2:2-Remis auf

Große Erleichterung bei Fußball-Bezirksligist Türkiyemspor Hagen: Dank des 2:2 (0:1)-Remis beim ASSV Letmathe ist der Klassenerhalt vor dem Saisonfinale am kommenden Wochenende gegen Blau-Weiß Voerde gesichert. Weil Deilinghofen-Sundwig gleichzeitig mit 2:1 in Geisecke gewann, müssen die Letmather am letzten Spieltag in Kalthof indes noch mindestens einen Punkt holen, um den Abstieg abzuwenden.

„Wir haben es lange spannend gemacht, am Ende unseren Job aber souverän erfüllt“, freute sich Türkiyemspor-Trainer Metin Uzun. „Schön, dass die Ungewissheit vorbei ist. In der neuen Spielzeit geht es wieder bei null los.“ Im Letmather Waldstadion sahen 100 Zuschauer eine erste Halbzeit, in der sich beide Mannschaften größtenteils neutralisierten. Die Gastgeber bemühten sich, Türkiyemspor frühzeitig unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen, was allerdings selten gelang. Nach einer schönen Einzelaktion brachte Harun Babayigit die Gäste nach 27 Minuten nicht unverdient in Führung, weil die Uzun-Elf insgesamt clever und geduldiger agierte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der ASSV Letmathe das Risiko und der Mut sollte sich auszahlen: Mit zwei Treffern in der 54. und 63. Spielminute drehte Gazmen Sala zunächst die Partie zugunsten der Gastgeber. „Da hatten wir eine Viertelstunde lang einen totalen Blackout“, stellte Uzun nach der Partie fest. „Gut, dass wir uns danach wieder gesteigert und am Ende den verdienten Lohn eingefahren haben.“ Es dauerte allerdings bis zur 82. Minute, ehe erneut Babayigit mit seinem entscheidenden zweiten Tor dann für kollektiven Jubel bei den Gästen sorgte.

Türkiyemspor Hagen: Amstutz; Özdemir, Sahin, P. Wiesner, Sebetci (67. Dogan), Kinach, Dursun, Restieri (67. Duran), Dastan (75. Buluman), Cona, Babayigit.

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