2. Handball-Bundesliga

Mit Rückkehrer Fauteck will VfL Eintracht Hagen erste Punkte

Nach mehr als vierwöchigem verletzungsbedingten Fehlen kehrt Mittelmann Jannis Fauteck, hier im Training gegen Kreisläufer Tilman Pröhl, ins Eintracht-Team zurück. Foto:Michael Kleinrensing

Nach mehr als vierwöchigem verletzungsbedingten Fehlen kehrt Mittelmann Jannis Fauteck, hier im Training gegen Kreisläufer Tilman Pröhl, ins Eintracht-Team zurück. Foto:Michael Kleinrensing

Hagen.   Nach sieben Auftaktpleiten will Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen gegen den Mitaufsteiger HC Rhein Vikings erstmals punkten.

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Jetzt geht’s los! Das ist die Hoffnung beim Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen vor dem Aufsteigerduell am Freitag mit den Rhein Vikings, die als Neusser HV zuletzt Meister der 3. Liga West wurden. Damals gab es ein Unentschieden und einen Sieg gegen den VfL, der als Vizemeister über die Relegation ebenfalls den Sprung in die Zweitklassigkeit schaffte. Freitag ab 19.30 Uhr in der Arena am Ischeland wollen die Eintrachtler das bessere Ende für sich behalten und nach sieben Auftaktpleiten den ersten Saisonsieg einfahren.

„Das ist ein Gegner auf Augenhöhe“, so schätzt Eintracht-Trainer Niels Pfannenschmidt die Vikings ein, die am 1. Juli als Kooperationsprodukt von Neusser HV und ART Düsseldorf entstanden. „Wir wollen den Heimvorteil nutzen und mit der hoffentlich großen Unterstützung unserer Fans beide Punkte in Hagen behalten.“ Ob Torwart Dragan Jerkovic, der beim 18:27 in Coburg früh mit muskulären Problemen ausschied, dabei mithelfen kann, ist fraglich. „Einen Muskelfaserriss hat er nicht, es ist wohl eine Zerrung“, hofft Pfannenschmidt noch auf die rechtzeitige Genesung des 41-Jährigen. Wenn nicht, wird der talentierte Giuseppe Mossuto aus der Bundesliga-A-Jugend erstmals als Zweittorwart neben Tobias Mahncke im Kader stehen.

„Alle Kräfte bündeln“

Während Jannis Fauteck seine Wadenverletzung auskuriert hat, waren Bartosz Konitz (Pferdekuss) und Daniel Mestrum (Bluterguss am Fuß) im Training nur bedingt belastbar. Paul Saborowski und Dominik Waldhof fehlten studienbedingt. Jan-Lars Gaubatz (Kreuzbandriss) wird lange fehlen. „Das ist natürlich keine optimale Vorbereitung auf so ein wichtiges Spiel“ , sagt Niels Pfannenschmidt, „aber es hilft nichts, wir müssen alle Kräfte bündeln.“

Das hat auch Gegner HC Rhein Vikings vor, der im Gegensatz zum VfL Eintracht schon zwei Spiele gewonnen hat (jeweils mit 24:23 gegen Konstanz und bei Tusem Essen). Auch Vikings-Coach Ceven Klatt ist nicht frei von Sorgen: Neben dem langzeitverletzten Benett Johnen fallen auch Linksaußen Felix Handschke und Mittelmann Alexander Oelze mit Knöchelverletzungen aus. „An Oelzes Fehlen glaube ich noch nicht so ganz“, verrät Niels Pfannenschmidt, „wir bereiten uns vor als wenn er dabei wäre.“

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