Fußball

Nächstes Derby, SC Wengern braucht Leistungssteigerung

Maik Choinowski vom SC Wengern (Mitte) sieht im Derby gegen den TuS Esborn nach einer vermeintlichen Schwalbe die Gelb-Rote Karte. Nun fehlt er gegen Volmarstein.

Maik Choinowski vom SC Wengern (Mitte) sieht im Derby gegen den TuS Esborn nach einer vermeintlichen Schwalbe die Gelb-Rote Karte. Nun fehlt er gegen Volmarstein.

Foto: ka

Herdecke/Wetter.  Das zweite Derby in Folge steht für den SC Wengern bevor, gegen SuS Volmarstein braucht man eine Leistungssteigerung.

In der Fußball-Kreisliga A2 gibt es am Sonntag erneut ein Derby am Brasberg: Nach dem TuS Esborn kommt nun SuS Volmarstein um 15 Uhr zum SC Wengern. Die Esborner haben vor dem Duell mit der SpVg. Linderhausen große Personalsorgen (15.15 Uhr), die TSG Herdecke will in Silschede den Schwung des ersten Sieges nutzen (15 Uhr).

Bereits um 12.45 Uhr greift auch die Reserve des FC Wetter wieder ins Geschehen ein. Die Mannschaft von Trainer Marius Pownug tritt beim SC Obersprockhövel II um Top-Torjäger Alexander Valdix, die seit der Saison 2014/15 immer um den Aufstieg mitspielte, an. „Das ist natürlich eine ganz besondere Herausforderung, wir haben aber nichts zu verlieren und freuen uns auf die Aufgabe“, so FC-Trainer Marius Pownug.

Fast ein Jahr lang musste SuS Volmarstein seine Heimspiele wegen des Umbau an der Köhlerwaldstraße auf dem Wengeraner Brasberg austragen, büßte dort in der Saison 18/19 vielleicht sogar die Meisterschaft ein. Morgen ist die Mannschaft von Trainer Ralf Gütschow in der Rolle des Gastes und möchte dort zumindest punkten. „Wir freuen uns auf jeden Fall auf das Spiel dort“, so Gütschow. „Wengern hat eine enorme Qualität, speziell im Offensivbereich, da müssen wir schon extrem konzentriert auftreten und dagegenhalten. Die Moral bei uns ist absolut top und war zuletzt auch ausschlaggebend für den Erfolg, spielerisch haben wir aber noch Steigerungspotenzial.“ Verzichten muss er auf seinen Sohn Niklas, der morgen und am nächsten Sonntag seine zweiwöchige Sperre absitzt, sonst ist der Kader komplett.

Wengerns Trainer Benni Knoche möchte sich für die knappe und vermeidbare Niederlage gegen Esborn rehabilitieren und den ersten Heimsieg einfahren. „Wir brauchen natürlich eine deutliche Leistungssteigerung“, fordert Knoche, der erneut auf Bünyamin Budak, aber auch auf Hüseyin Aytac und den gelbrot gesperrten Maik Choinowski verzichten muss, von seiner Mannschaft. „Das Ziel ist klar, wir wissen aber auch um die Stärke des Gegners. Volmarstein war zuletzt immer im oberen Drittel dabei.“

Nach dem Sieg gegen den letztjährigen Vizemeister TuS Ennepetal II will die TSG Herdecke um Trainer Marcel Brandenstein im Waldstadion bei SW Silschede, das die bisherigen Saisonspiele verloren hat, nachlegen. „Wir wollen den positiven Trend fortsetzen und natürlich versuchen das Spiel zu gewinnen“, sagt Brandenstein. „Es gibt in dieser Liga aber keine einfachen Spiele, somit ist es erneut eine Herausforderung. Wenn wir aber so auftreten wie gegen Ennepetal, können wir auch in Silschede gewinnen. Die Trainingswoche stimmt uns jedenfalls optimistisch.“

Acht Spieler fehlen Esborn

Der TuS Esborn könnte nach zwei Siegen zum Saisonstart mit ganz viel Selbstvertrauen in die Begegnung gegen die SpVg Linderhausen gehen, die Vorfreude ist bei Trainer Thomas Schumacher aber der Skepsis gewichen. „Es fallen bei uns acht Spieler verletzungs- oder berufsbeding aus, dementsprechend müssen wir schauen, wie wir das Spiel bestreiten können. Linderhausen ist ebenfalls sehr gut gestartet und ein guter Gegner“, so Schumacher: „Kampflos werden wir uns aber nicht ergeben.“

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