Basketball

Phoenix Hagen reist mit Fragezeichen nach Itzehoe

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CJ Walker, Aufbauspieler von Phoenix Hagen, gibt die Richtung vor: Nach oben soll es für die Basketballer in der Tabelle gehen. Die Playoff-Plätze sind in Reichweite.

CJ Walker, Aufbauspieler von Phoenix Hagen, gibt die Richtung vor: Nach oben soll es für die Basketballer in der Tabelle gehen. Die Playoff-Plätze sind in Reichweite.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen/Itzehoe.  Basketball-Zweitligist Phoenix Hagen ist zu Gast bei den Itzehoe Eagles. Die Einsätze von Kapitän Dominik Spohr und Paul Giese sind noch fraglich.

Es war eine absolute Willensleistung, mit der die Zweitliga-Basketballer von Phoenix Hagen sich den 94:91 (44:50)-Sieg gegen die Panthers Schwenningen erkämpften – ein Erfolg, der Kraft gekostet haben muss.

Dabei ist das Programm für die Volmestädter aktuell straff. Nach dem Heimspiel am Mittwochabend gegen Schwenningen machte sich die Mannschaft von Trainer Chris Harris schon am Freitagmittag wieder auf den Weg zum nächsten Duell. Am Samstagabend (19.30 Uhr) warten die Itzehoe Eagles auf die Hagener. Der Aufsteiger aus dem Norden hat seine letzten sieben Begegnungen allesamt verloren. Das letzte Erfolgserlebnis feierte die Mannschaft von Trainer Patrick Elzie am 23. Dezember mit einem knappen 82:80 über Bremerhaven - was bislang den ersten und einzigen Heimsieg der Adler darstellt.

Zwei Siege, eine Niederlage

Für Phoenix Hagen ist die Partie aufgrund zahlreicher Verlegungen und Neuansetzungen - darunter auch das Spiel in Itzehoe, welches ursprünglich für den 5. Februar avisiert war - die vierte Begegnung in elf Tagen. In dieser Zeit konnte das Team von Chris Harris sich bereits gegen Paderborn (103:81) und Schwenningen (94:91) durchsetzen, mussten in Tübingen allerdings ein 90:95 hinnehmen.

Besonders gut präsentierte sich aus Hagener Sicht zuletzt CJ Walker. Der Aufbauspieler kam in den vergangenen drei Partien auf 15,0 Punkte und 8,3 Assists, wobei seine zwölf Vorlagen gegen Schwenningen sogar als neuer persönlicher sowie teaminterner Saisonbestwert verbucht wurde.

„Wir wollen versuchen, den Schwung aus dem kräftezehrenden Heimspiel gegen Schwenningen auswärts mitzunehmen, um bei unserem eng getakteten Spielplan weiter wichtige Punkte im Playoff-Rennen abzugreifen“, will Harris mit seiner Mannschaft weiter in der Erfolgsspur bleiben. Mit einer Bilanz von insgesamt zwölf Siegen und zehn Niederlagen befindet Phoenix sich derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Itzehoe (drei Siege, 18 Niederlagen) rangiert aktuell auf dem 16. Platz.

Kein Grund, entspannt in die Partie zu gehen

Für den Hagener Coach ist die Niederlagenserie der Gastgeber aber kein Grund, entspannt in die Partie zu gehen. Im Gegenteil: „Gleichzeitig wissen wir um die Gefahr, die von einer Mannschaft ausgeht, die zuletzt sieben Mal in Folge als Verlierer vom Platz ging - die Eagles sind weitaus gefährlicher, als ihr Tabellenstand glauben lässt.“

Bei den Hagenern sind die Einsätze vom angeschlagenen Kapitän Dominik Spohr und von Paul Giese (Fußverletzung) noch fraglich. Das Hinspiel im November vergangenen Jahres konnte Hagen nach großer Kraftanstrengung mit 88:80 für sich entscheiden. Bei Itzehoe musste Marko Boksic wegen Rückenproblemen das Training abbrechen – „ich gehe aber davon aus, dass er auflaufen wird“, sagt Coach Elzie. Sicher ausfallen wird Petar Aranitovic. Mehrere Wochen ohne Spiel oder auch nur Training liegen hinter den Itzehoern, aber Ausreden lässt der Coach nicht gelten: „Das Ziel ist trotzdem das Spiel zu gewinnen.“

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