2. Basketball-Bundesliga ProA

Phoenix Hagen will auch in Hamburg Auswärtsstärke zeigen

James Reid, mit 15,2 Punkten im Schnitt Phoenix-Topscorer, will mit seinen Teamkollegen auch in Hamburg Auswärtsstärke nachweisen. Foto:Michael Kleinrensing

Foto: Michael Kleinrensing

James Reid, mit 15,2 Punkten im Schnitt Phoenix-Topscorer, will mit seinen Teamkollegen auch in Hamburg Auswärtsstärke nachweisen. Foto:Michael Kleinrensing Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Trotz der stark eingeschränkten Vorbereitung wegen des Todes von Matthias Grothe sehen die Phoenix-ProA-Basketballer in Hamburg eine Chance.

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„Es muss ja weitergehen. Das letzte was Matthias gewollt hätte ist, dass wir den Spielbetrieb einstellen.“ Natürlich berichtet Dietmar Günther, Trainer der ProA-Basketballer von Phoenix Hagen, von einer Trainingswoche, in der wegen des Todes von Chefcoach Matthias Grothe strukturiertes Training und eine gezielte Vorbereitung auf die Partie am Sonntag um 17 Uhr bei den Hamburg Towers kaum stattfanden. Dennoch hofft der aktuelle Übungsleiter, dass sein Team trotzdem eine gute Leistung in der edel-optics.de Arena abrufen und auswärts ungeschlagen bleiben kann.

Nach einem großen personellen Aderlass vor dieser Saison - neun Spieler verließen den Vorjahresneunten, der mit 3047 Besuchern pro Partie den höchsten Zuschauerschnitt der Liga hatte - wurden die Hanseaten nicht unbedingt als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt. Der gute Start mit 10:2 Punkten aus den ersten sechs Spielen war da schon eine kleine Überraschung. „Man kann es fast mit uns vergleichen“, sagt Günther, dessen Team nach der Absage des Vechta-Spiels am Dienstag mit 10:2 Zählern nach Hamburg reist. Die Towers absolvierten am Mittwoch ihre siebte Partie und kamen mit 58:91 in Karlsruhe unter die Räder.

Personalsorgen gibt es nicht

Ob eher diese Abfuhr oder die vorausgegangenen Siege gegen Nürnberg (85:72), in Heidelberg (74:71) und gegen Chemnitz (80:72) Ausdruck der aktuellen Stärke der Hamburger sind, wird sich am Sonntag zeigen. „Wenn es bei uns gut läuft, können wir jeden Gegner schlagen“, sieht Dietmar Günther, der keine Personalsorgen hat, auf jeden Fall eine Chance.

Die Towers sind mit vier Importspielern bestückt: Neben dem kroatischen Guard Hrvoje Kovacevic stehen mit Will Darley, Jonathan Williams und Greg Logins drei US-Flügelspieler zur Verfügung. Wobei Darley oft als Power Forward die aus Enosch Wolf, Stefan Schmidt und Justin Raffington bestehende Centergarde unterstützt. Bekanntester Akteur des aktuellen Tabellenvierten ist der erstligaerfahrene Spielmacher Anthony Canty, um dessen Verbleib die Towers besonders kämpften, letztlich mit Erfolg. Aktuell ist Canty mit 10,1 Punkten im Schnitt zweitbester Scorer hinter Williams (13,9). Zwei Spieler, deren Kreise Phoenix einengen sollte, wenn der vierte Auswärtssieg gelingen soll.

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