Basketball

Phoenix Juniors mit Kampf zum Klassenerhalt

Tobias Wegmann gibt hier Vollgas für den Klassenerhalt.Nicht umsonst! Foto:Michael Kleinrensing

Tobias Wegmann gibt hier Vollgas für den Klassenerhalt.Nicht umsonst! Foto:Michael Kleinrensing

Hagen.   Durch einen 85:81-Erfolg gegen die Eisbären Bremerhaven haben sich die Phoenix Juniors den NBBL-Verbleib gesichert.

Geschafft! Durch einen 85:81 (42:39)-Erfolg im dritten und entscheidenden Playdown-Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven haben sich die U19-Basketballer der Phoenix Hagen Juniors für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Nachwuchs-Basketball-Bundesliga gesichert. Für das Team des scheidenden Trainers Kai Schulze war es ein hartes Stück Arbeit, aber der Sieg vor rund 100 Zuschauern in der Sporthalle Altenhagen war verdient.

Unter den Augen von Phoenix-Chef Wolfgang Röspel, ProA-Coach Chris Harris und des künftigen Jugendkoordinators Stanley Witt entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der die Jungfeuervögel zwar meist führten, sich vor der Pause aber nicht absetzen konnten. „Die Trainingswoche war nicht perfekt, viele Spieler waren etwas angeschlagen, das hat man in der ersten Halbzeit auch gesehen“, sagte Max Fouhy nach dem Spiel, der mit 31 Punkten einmal mehr zum Topscorer avancierte. „In der Halbzeit haben wir dann gesagt, dass wir alle mit 100 Prozent Einsatz spielen und vor allem Bremerhavens Offensiv-Rebounds limitieren müssen. Das hat dann nach der Pause auch besser geklappt und offensiv haben wir mit mehr Selbstvertrauen gespielt.“

Nicht zuletzt Fouhy selbst war maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Juniors im dritten Viertel erstmals eine klare Führung erspielten (67:53, 29. Minute).

Eine Vorentscheidung war das aber noch nicht. Die Gäste von der Nordsee starteten mit einem 6:0-Lauf in den Schlussabschnitt und gaben auch nicht auf, als zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 80:70 alles für Phoenix sprach. Es wurde noch einmal enger, aber eine Ausgleichschance bekam Bremerhaven nicht mehr.

„Es war eine durchwachsene Saison, schade, dass wir die Playoffs verpasst haben“, bilanzierte Wolfgang Röspel. „Uns hat einfach die körperliche Größe gefehlt. Heute haben die Jungs von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft und sind dafür belohnt worden.“

„Es war klar, dass es nicht einfach werden würde, weil der Druck groß war“, resümierte Kai Schulze, „in der zweiten Halbzeit haben es die Jungs aber gut gemacht.“

Phoenix Juniors: Schult, Wegmann (16), Vaihinger (2), Nürenberg (2), Jung (10), Waltenberg (4), Schröder (7), Fouhy (31), Loch (13).

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