Basketball

Phoenix Hagen unterliegt deutlich gegen FC Schalke 04

Niklas Geske, mit 19 Punkten Topscorer von Phoenix Hagen, setzt sich zwar gegen Björn Rohwer durch, kann aber auch die 74:83-Niederlage gegen den FC Schalke 04 nicht verhindern.

Niklas Geske, mit 19 Punkten Topscorer von Phoenix Hagen, setzt sich zwar gegen Björn Rohwer durch, kann aber auch die 74:83-Niederlage gegen den FC Schalke 04 nicht verhindern.

Foto: Jörg Laube

Hagen.  Am Freitag siegten sie, nun unterlagen die Zweitliga-Basketballer gegen den FC Schalke in aller Deutlichkeit. So sah es auch Coach Chris Harris.

„Das ist nicht der Basketball, mit dem wir uns präsentieren möchten.“ Deutliche Worte fand Trainer Chris Harris nach dem Auftritt seiner Mannschaft. Die Zweitliga-Basketballer von Phoenix Hagen unterlagen gegen den FC Schalke 04 mit 73:84 (28:44).

Im Vorbereitungsspiel im Rahmen des Goldschmiede Adam Cup in der Eilper Otto-Densch-Halle verschliefen die Hagener schon den Start in die Partie, während die Gäste von Trainer Raphael Wilder sich mit einer gut sortieren Verteidigung und starken Wurfquoten langsam absetzten. Einzig Phoenix-Topscorer Niklas Geske wirkte im ersten Viertel noch agil auf dem Feld, aber auch der Rückkehrer und eine Auszeit von Coach Harris in der achten Spielminute (11:14) konnte nicht verhindern, dass die Hausherren keinen Fuß in das Spiel bekamen. Die Schalker integrierten auch ihre Neuzugänge Darnell Dunn und Marley Jean-Louis gut in die Partie. Anders die Feuervögel: „Wir waren nicht kommunikativ, haben nicht genügend miteinander geredet. Den Start haben wir definitiv verschlafen“, sagte Harris. So ging es mit 28:44 in die Kabine.

Bestes Viertel nach der Pause

Die Halbzeit schien der Mannschaft um Kapitän Dominik Spohr gut getan zu haben, in das dritte Viertel startete das Harris-Team frischer, kam nach dem 30:50 (22.) wieder auf 55:59 (30.) heran.

Sowohl die Defensive als auch die Trefferquote stabilisierten sich, Kapitän Spohr leitete mit einem Dreier die Aufholjagd ein. Doch wirklich gefährdet war der Sieg der Gäste nie, wie auch der Phoenix-Trainer eingestehen musste: „Wir sind nach der Pause noch einmal zurück gekommen. Das hat allerdings sehr viel Kraft gekostet, so dass wir diesen Spielstil nicht weiter beibehalten konnten und schlussendlich im letzten Viertel wieder eingebrochen sind.“

Phoenix hadert im Spielaufbau

Denn während die Gäste sich vor allem durch ihre Sicherheit von der Drei-Punkte-Linie auszeichneten, haderten die Hagener oftmals schon im Spielaufbau und zeigten sich unkonzentriert, so dass am Ende ein verdiente Niederlage stand. „Zu erklären ist es nicht wirklich und zufrieden sind wir auch nicht“, betonte Harris nach der Partie, ergänzte aber auch: „In der Vorbereitung kann es auch immer wieder auf die Tagesform ankommen. Wir hatten viele verschiedene Gegner, anstrengende Wochen, da laufen manche Spiele einfach nicht so gut wie andere.“ Zu hoch einordnen wollte der Kanadier die Niederlage gegen den überlegenen Ligakonkurrenten nicht: „Wir haben die Fehler gesehen und werden an diesen arbeiten.“

Während am heutigen Montag nur ein Training auf dem Programm steht, steht das nächste Testspiel schon für Dienstabend bei Pro-A-Ligist Artland Dragons in Quakenbrück im Kalender. „Es wird eine intensive Woche, in der wir noch einmal an uns arbeiten können, bevor es am Wochenende zum Phoenix-Cup geht“, blickt der Hagener Coach auf das heimische Turnier.

Neuzugang verletzt

Abdul Lewis, jüngster Phoenix-Neuzugang, konnte sich noch nicht mit seinem neuen Team auf dem Spielfeld präsentieren. Der 24-Jährige beobachtete seine Mitspieler beim Goldschmiede Adam Cup nur interessiert von der Seitenlinie. Der US-Amerikaner verletzte sich am Knie, ein MRT-Termin am heutigen Montag soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Phoenix: Gilmore (8), Leufroy (12), Günther, Geske (19), Aminu (4), Lodders (9), Spohr (8), Grof (5), Baumann (7).

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