Handball

Profihandballer zu Gast bei der HSG Wetter

Schon im vergangenen Jahr ging es im Testspiel des VfL Eintracht Hagen gegen den TuS Ferndorf im Sportzentrum Oberwengern umkämpft zu.

Schon im vergangenen Jahr ging es im Testspiel des VfL Eintracht Hagen gegen den TuS Ferndorf im Sportzentrum Oberwengern umkämpft zu.

Foto: Joel Klaas

Grundschöttel/Hagen.  HSG Wetter und Eintracht Hagen gehen in ihr zweites Jahr der Kooperation. Verantwortliche der HSG sind mit bisheriger Zusammenarbeit zufrieden.

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Die HSG Wetter/Grundschöttel hat aus sportlicher Sicht ein schwieriges Jahr hinter sich: Die Herrenmannschaft stieg nach zahlreichen erfolgreichen Spielen in der Endphase der Saison knapp aus der Bezirksliga ab. Die Damenmannschaft schaffte den Klassenerhalt in der Landesliga erst in der Relegation. Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft hat der Verein jedoch trotzdem schon gestellt: Die Grundschötteler Handballer gingen im vergangenen Jahr in eine Kooperation mit dem VfL Eintracht Hagen ein.

„Ziel dieser Kooperation soll sein, den Handballsport in der Region weiter voranzutreiben“, erklärte damals Andre Heer, Sportwart der HSG Wetter/Grundschöttel. Auch die mäßigen Besucherzahlen bei Heimspielen des VfL Eintracht in der Krollmann-Arena am Hagener Ischeland war ein Grund für den Profiverein, die Kooperation mit Vereinen aus der Region zu suchen.

Der ehemalige Trainer des VfL, Niels Pfannenschmidt, leitete zum Beispiel ein Jugendtraining für die Nachwuchs-Handballer der Grundschötteler. Das Testspiel gegen den TuS Ferndorf vor etwa einem Jahr sollte als Startschuss der Kooperation dienen. Der VfL gewann das damalige Kräftemessen gegen den Ligakonkurrenten vom TuS Ferndorf knapp mit 29:27. Ähnlich wie der Kooperationspartner aus Wetter stieg jedoch auch der VfL in der abgelaufenen Saison ab. Auch trennte sich der Verein im vergangenen Monat von Trainer Niels Pfannenschmidt.

Gute Erfahrungen in Wetter gemacht

Aufgrund der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Testspiel des VfL in der wetterschen Halle haben sich die Vereine nun dazu entschieden, ein weiteres Vorbereitungsspiel im Sportzentrum Oberwengern auszutragen: Am kommenden Donnerstag empfängt der VfL den Zweitligisten vom TV Emsdetten. „Da dürfen wir uns auf ein hochklassiges Handballspiel freuen“, kündigt der stellvertretende HSG-Geschäftsführer Andreas Fieberg an. Der TVE war in der vergangenen Saison direkter Konkurrent der Hagener im Abstiegskampf und konnte sich am Ende als Tabellenvierzehnter vor dem Abstieg retten.

„Kooperation ist super angekommen“

Das kommende Vorbereitungsspiel soll für beide Vereine nun als Zeichen der bisher zufriedenstellenden Zusammenarbeit stehen: „Die Kooperation ist bei uns im Verein super angekommen. Wir sind beim VfL auf große Hilfsbereitschaft gestoßen“, erklärt Fieberg die bisherige Zusammenarbeit. „Dabei hat sich der Austausch vor allem auf die offizielle Ebene ausgewirkt. Unser Vereinsvorstand kann sich bei Fragen immer an den VfL wenden und auch unsere Trainer standen in der vergangenen Saison im ständigen Kontakt mit den erfahrenen Übungsleitern der Hagener. Die Offiziellen des VfL Eintracht standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite“, freut sich der HSG-Offizielle über den regen Austausch zwischen den Vereinen.

300 Zuschauer im vergangenen Jahr

Am kommenden Donnerstag will sich die HSG dann wieder in bestem Licht der breiteren Zuschauerschaft präsentieren: Im vergangenen Jahr beim Spiel des VfL gegen den TuS Ferndorf kamen an die 300 Zuschauer in die Halle Oberwengern. Auf einen ähnlich starken Zuschauerzuspruch hofft der Verein auch in diesem Jahr: „Ich denke, es kommt nicht so häufig vor, dass in Wetter Profisport geboten wird. Auch im letzten Jahr hat man gesehen, welches Interesse hochklassiger Handball in unserer Stadt erzeugen konnte. Wir als Verein arbeiten mit Hochdruck daran, dass das Testspiel auch in diesem Jahr für alle Beteiligten ein Erfolg wird“, so Fieberg.

Präsentieren will sich die HSG dann auch wieder mit ihrer Initiative „Wetter weltoffen“: „Wir werden auch bei dieser Veranstaltung über das Projekt aufklären und Farbe gegen Rechtsextremismus bekennen“, kündigt der HSG-Offizielle an.

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