Harkortberg

Ruhrbike-Festival in Wetter bietet auch viel für Familien

Neben den Rennen bietet das Ruhrbike-Festival in Wetter auch für Familien einige Unterhaltungsmöglichkeiten. Während sich einige auf der Hüpfburg oder am Kletterfelsen versuchten, interessierten sich andere mehr für den Radsport.

Foto: Veronika Szary

Neben den Rennen bietet das Ruhrbike-Festival in Wetter auch für Familien einige Unterhaltungsmöglichkeiten. Während sich einige auf der Hüpfburg oder am Kletterfelsen versuchten, interessierten sich andere mehr für den Radsport. Foto: Veronika Szary

Wetter.   800 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und den Niederladen kommen zum Ruhrbike-Festival nach Wetter. Am Harkortberg gibt es mehr als nur Sport.

Das Fahrrad lehnt am Baum, Peter Görtz sitzt mit Renn-Montur und Spuren von Erde im Gesicht auf einer Picknick-Decke am Harkortberg und hält seinen kleinen Sohn Tom auf dem Arm. „Die Atmosphäre hier ist einfach super gut“, so der Radfahrer aus Mönchengladbach.

Das 13. Ruhrbike-Festival in Wetter, wesentlich durch Großsponsor Abus (auch Namensgeber) ermöglicht, hat er direkt als Ausflug für die ganze Familie mit seiner Frau und den drei Kindern genutzt. „Das Rennen ist sehr familienfreundlich. Die Hüpfburg ist der Hit für die Kleinen, man sieht die Radfahrer öfter als bei anderen Rennen – und hier ist einfach viel los“, sagt der Sportler.

Die große Anzahl an Athleten aus ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden ist laut Mitorganisator Nils Schäfer dem neuen Format zu verdanken. Nach zwei Jahren Pause haben das RSC Tretlager Ruhr und der MBC Bochum das Mountainbike-Festival wieder ausgerichtet. Dieses Jahr sind die Radler nicht durch das gesamte Stadtgebiet gefahren. „Der Aufwand dafür wäre enorm gewesen“, sagt Raphael Pfaff vom RSC Tretlager Ruhr und betont: „Dafür haben wir mit dem Drei-Nationen-Cup und der Nachwuchssichtung einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

Die neuen Rennen in das Festival zu integrieren, war für die Organisatoren eine Herausforderung. „Wir hatten großen Respekt, da sich schon im Vorfeld 750 Fahrer angemeldet haben und viel mehr Übernachtungsgäste angereist sind, als in den vergangenen Jahren. Aber es hat alles absolut super geklappt“, sagt Nils Schäfer vom Orga-Team.

Lob für die Strecke

Für die Nachwuchs-Bundesliga in der Klasse U17 am Samstag sind Robin Bischler, Jakob Huschle und Tim Eble extra aus dem Südschwarzwald an den Harkortberg gefahren. „Die Strecke ist sehr schön und abwechslungsreich, es geht viel bergauf und wieder ab“, sagt Robin Bischler. Ob er schon aufgeregt ist vor der Nachwuchssichtung, bei der die Bundestrainer nach Talenten für den Nationalkader Ausschau halten? „Höchstens ein bisserl“, sagt er und lacht.

Bevor es los geht, holt er sich noch „Biker“, die Wertmarken für die Getränke- und Essensstände. Hier treffen die drei jungen Sportler auf Christel Kubeth (78). Wie viele Ruhrbike-Festivals sie miterlebt hat? „Na ich bin von Anfang an dabei“, sagt sie und verteilt lachend die Wertmarken. Selbst ist sie noch nicht mitgefahren, aber die ganze Familie wird seit Jahren eingespannt: „Egal ob Kuchen backen, Streckenposten oder verkaufen – unsere ganze Familie packt hier an.“ Auch dieses Jahr sei die Atmosphäre auf dem Festival in Wetter wieder super, „aber es ist schon mehr los als in den letzten Jahren.“

Auch am Sonntag viel los

Auch am Sonntag, als mittags das Elite-Rennen begann, strömten viele Besucher zum Harkortberg. Und der nächtliche Regen habe der zuvor sehr trockenen Strecke gut getan, so Nils Schäfer.

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