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Siegen Sentinels sind für Mustangs zu stark

Die Siegen Sentinels in der Kampfbahn Boelerheide im Vorwärtsgang. Ein typischen Bild in dieser Partie. Foto:  Michael Kleinrensing

Die Siegen Sentinels in der Kampfbahn Boelerheide im Vorwärtsgang. Ein typischen Bild in dieser Partie. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Oberliga-Absteiger Siegen Sentinels war für die Sauerland Mustangs beim 63:12-Erfolg zu stark.

Auch im vierten Spiel der laufenden Saison konnten die Sauerland Mustangs nicht den ersten Sieg einfahren. Stattdessen gab gestern Nachmittag in der heimischen Kampfbahn Boelerheide eine klare 12:63-Pleite gegen die favorisierten Siegen Sentinels.

Die Gäste aus dem Siegerland unterstrichen dabei bereits früh in der Partie ihre Favoritenrolle und ließen den Mustangs zu keiner Zeit eine Chance. „Wenn sich zu Beginn des Spiels auch noch fünf Stammspieler verletzen, wird es schwierig“, haderte Mustangs-Trainer Sascha Heitfeld.

Bedingt durch die Ausfälle und einfache individuelle Fehler kamen die Gastgeber nicht ins Spiel und fanden gerade gegen die Offensive des Gegners keine Antwort. Doch obwohl die Partie früh entschieden war, blieben die Ränge in der Kampfbahn bei bestem Wetter voll. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, stimmten für Heitfeld wenigsstens die Rahmenbedingungen.

Ein guter Schlusspunkt

Die Mustangs ließen sich nicht von dem hohen Rückstand abschrecken, sondern wollten den Zuschauern bis zuletzt etwas bieten. So kam man elf Sekunden vor Schluss zum zweiten Touchdown. Auch wenn dieser nur noch zur Ergebniskosmetik beitrug, war er für Heitfeld wichtig: „Das zeigt, dass wir bis zuletzt alles gegeben haben. Auch für die Zuschauer, die geblieben sind und den gelungenen Schlusspunkt noch mit ansehen konnten“.

Doch trotz dieses kleinen Lichtblicks am Ende der Partie stehen die Mustangs in der Verbandsliga NRW Ost auf dem vorletzten Tabellenplatz und sind stark abstiegsgefährdet. „Dass es um den Klassenerhalt geht, war uns bereits vor der Saison klar“, stellt der Trainer klar. „Das ist einfach eine sehr schwere Gruppe.“

Bochum ist Hauptrivale

Damit meint Heitfeld besonders die Recklinghausen Chargers und eben die Siegener, beides Oberliga-Absteiger, die um den Wiederaufstieg konkurrieren. „Außerdem kam aus der Landesliga mit den Lippstadt Eagles ein sehr ambitioniertes Team dazu. Auf Augenhöhe mit uns sind Bochum und Hamm“, ordnet Sascha Heitfeld die Kräfteverhältnisse ein.

Gegen Hamm haben die Mustangs das Hinspiel mit 13:22 verloren, gegen Recklinghausen gab man eine 14:0-Führung aus der Hand. „Viele Spiele hätten auch anders ausgehen können. In der Rückrunde hoffen wir, diese Partien zu unseren Gunsten entscheiden zu können“, sagt Heitfeld. Schließlich gewann man beispielsweise gegen die Bochumer in der vergangenen Saison beide Spiele. In diesem Jahr stehen beide Duelle noch aus. Sie steigen im September und Oktober. Bochum ist wie die Mustangs noch sieglos und verlor am Samstag zuhause mit 6:34 gegen Recklinghausen.

Optimismus vor Hamm-Spiel

Bleibt das Tabellenbild so wie es ist, geht es gegen die Bochum Rebels um den Klassenerhalt, denn es gibt nur einen Absteiger. Doch auch gegen die Hamm Aces sind die Mustangs optimistisch. „Die haben wir letzte Saison auch einmal bezwungen“, erinnert sich Heitfeld.

Im nächsten Spiel in der heimischen Kampfbahn gegen Hamm wollen die Mustangs daran anknüpfen. Zum Rückrundenstart will man den ersten lang ersehnten Sieg holen. Aufgeben tun sich die Mustangs um Trainer Heitfeld jedenfalls nicht: „Wir müssen gegen die Teams Punkte holen, die mit uns auf Augenhöhe spielen. Abschreiben darf man uns auf keinen Fall.“

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