Hohenlimburger Kanuverein

Spaßige Regatte auf der Ruhr in Garenfeld

Die Teilnehmer der Großcanadier-Regatta auf der Ruhr in Garenfeld

Die Teilnehmer der Großcanadier-Regatta auf der Ruhr in Garenfeld

Foto: Heinz-Werner Schroth

Garenfeld / Hohenlimburg.   Viel Spaß hatten am Samstag die Teilnehmer der traditionellen Großcanadier-Regatte auf der Ruhr. Organisiert vom Hohenlimburger Kanuverein.

Glück hat auf Dauer nur der Tüchtige. Auch mit dem Wetter. Während am Samstag rund um das Wiesengelände des Hohenlimburger Kanuvereins an der Ruhr in Garenfeld Blitz und Donner aufzogen, war für die Kanuten die Welt noch in Ordnung.

Sie hatten, wie in all den Jahren zuvor, viel Spaß beim traditionellen „Großcanadier-Rennen“ für Hobbymannschaften. Denn Profis, die das schwierige Metier beherrschen, ein solches Boot zu steuern, waren auch heuer nicht zugelassen. Das macht den Reiz dieser Veranstaltung aus. Auch, dass sich der eine oder andere Paddler ungeschickt anstellt. Doch das sorgt für Heiterkeit und viel Gelächter.

„Unterm Strich bin ich einmal mehr mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Es hat alles wie am Schnürchen geklappt. Fast alle aus unserem Verein haben geholfen. Wir hätten deshalb durchaus noch weitere Mannschaften am Start haben können. Vor allen Dingen bei den Mädels. Dieses Starterfeld war nur mit zwei Boote besetzt. Dabei stimmten doch die Wetterbedingungen. Und ein Bad in der Ruhr sorgte für eine willkommene Erfrischung“, so Frank Hemmer, ehemaliger Weltmeister im Zweier-Canadier und seit Jahren 1. Vorsitzender des Vereins.

TV Witzhelden aus dem Rheinland

Alle angereisten Mannschaften brachten, zur Freude der Organisatoren, zwei unabdingbare Voraussetzungen mit: Spaß und Durst. Die späteren „Doppelsieger“, „7 Lauch ohne Bauch“ und deren Freundinnen „Hühnerhaufen“, kamen aus Witzhelden vom TV. Der Verein aus dem Rheinland ist breit aufgestellt und verfügt über zahlreiche Abteilungen: u.a. Handball, Tennis, Tischtennis oder Badminton. Vertreten an der Ruhr war die Badminton-Abteilung. Andrea Hemmer, Ehefrau von Martin Hemmer, ist nämlich eine exzellente Badmintonspielerin und knüpfte die Kontakte.

Oeger Krokodiler auf Platz drei

Ein gern gesehener „Dauergast“ ist die Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Oege um Wolfgang Lenz. Die Wehrmänner wurden sogar schon einmal Sieger der Regatta. Und zwar im Jahr 1998. In diesem Jahr waren die Feuerwehrkameraden mit zwei Mannschaften am Start und schlugen sich dabei wacker. Platz drei und fünf ging an die den „Oeger Krokodiler“.

Ein besonderes Ziel hatten die Hohenlimburger Wasserballer. „Wir werden alles, nur nicht Letzter“, hatte HSV-Präses Karsten Menzel als Marschroute ausgegeben. Und er hatte Recht. Seine Mannschaft, unter der Führung von Schlagmann Jochen Csavajda, dominierte nämlich nur in einem von insgesamt sechs Rennen und wurde deshalb im Gesamtresultat Vorletzter. Ziel erreicht!

Gefahren wurde nach dem Modus „jeder gegen jeden“. Gestoppt wurde, wie in all den Jahren zuvor, per Hand. Und zwar vom Urgestein des Hohenlimburger Kanuvereins Klaus Hemmer. Er hatte, wie immer, alles unter Kontrolle.

Die Ergebnisse im Überblick

Sieger der Regatta: 1 Platz: „7 Lauch ohne Bauch“ (101,01), 2. „Kanu-und-Saufverein Schwerte“ (101,35), 3. „Oeger Krokodile“ I (108,53), 4. „Tisch 8“ (108,76), 5. „Oeger Krokodile“ II (108,79), 6. Mülheimer Kanalratten (110,88), 7. „Siedler Emst“ (111,12), 8. Schwimmverein (114,20), 9. „Schützen Ernst“ (116,16).

Bei den Damen gingen zwei Teams an der Start: 1. Platz: „Hühnerhaufen“ (114,00), 2. ATS Fitness Mädels“ (118,72). Einige Damen fuhren bei den Herren mit.

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