Fußball-Bezirksliga

SpVg Hagen 11 will Aufstieg und das 100. Tor

Dimitrios Ropkas und die Elfer wollen 100. Tor und Aufstieg.

Dimitrios Ropkas und die Elfer wollen 100. Tor und Aufstieg.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Nachdem der erste Matchball zum Aufstieg in Lüdenscheid vergeben wurde, will Hagen 11 jetzt in Gevelsberg den Sprung in die Landesliga schaffen.

Am 28. Spieltag will Spitzenreiter SpVg Hagen 11 den Titelgewinn in der Fußball-Bezirksliga endlich perfekt machen. Beim FSV Gevelsberg reicht am Sonntag dafür schon ein Unentschieden. Unterdessen wollen Türkiyemspor Hagen (gegen VfB Schwelm) und der SC Berchum/Garenfeld (gegen den Geisecker SV) Heimsiege einfahren.

FSV Gevelsberg – SpVg Hagen 1911 (Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Stefansbachtal). Nach der 2:3-Niederlage im Topspiel beim Tabellenzweiten Rot-Weiß Lüdenscheid ist der Vorsprung der Elfer auf neun Punkte geschmolzen. Den nächsten Matchball können die Gäste nun beim Tabellenfünften verwandeln, der Ärger auf Emst war nach der ersten Saisonpleite groß. „Die Jungs waren mächtig angefressen, das Spiel in Lüdenscheid hätte auch für uns laufen können“, berichtet Elfer-Trainer Stefan Mroß.

„Nun starten wir einen neuen Versuch und wollen am Sonntag unbedingt den nötigen Punkt einfahren“, ist Mroß gespannt, wie sein Team auf den Rückschlag aus der Vorwoche reagieren wird. Der Einsatz von Keeper Niklas Ester, Tim Capeller und Pierre Rene Tucholski ist fraglich. Zudem wäre der nächste Treffer ihr 100. in dieser Saison. Das ist also auch für die „Elfer“ genug Motivation in der Partie. Dass sie aber ihren Aufstieg in Gevelsberg feiern, dagegen hat FSV-Coach Wolfgang Hamann etwas. „Das muss nicht bei uns sein, der Sekt muss nicht im Stefansbachtal spritzen.“ Wenn er auch um die Stärke der Hagener Mannschaft weiß („Das ist eine Supertruppe, auf allen Positionen gut besetzt“), so will er ihr doch Paroli bieten. Kevin Dietz fällt gesperrt aus, mit Lucca Sam-Cobbah fehlt ein weiterer Innenverteidiger.

SC Berchum/Garenfeld – Geisecker SV (Sonntag, 15.30 Uhr, Waldstadion Garenfeld). Nach dem 0:0-Remis in Schwerte müssen die Gastgeber im Kampf um Platz zwei nun auf einen Ausrutscher von Rot-Weiß Lüdenscheid hoffen. Zwar ist der SC auf Rang drei noch punktgleich, hat allerdings auch schon eine Partie mehr absolviert und ist am kommenden Wochenende, wenn die Abschlussfahrt ansteht, spielfrei. Gegen den Tabellenachten erwartet Co-Trainer Stefan Wustlich ein schweres Spiel: „Die Duelle in der Vergangenheit waren meist hitzig, demnach müssen wir am Sonntag voll da sein.“ Im vorletzten Heimspiel sollen drei Punkte her: „Wer da nicht mitzieht, wird auf der Mannschaftsfahrt auf Diät gesetzt“, so Wustlich. Timo Schürholz kehrt in den Kader zurück, dafür fallen Dustin Röhrig und Dennis Zuhmann aus.

Türkiyemspor Hagen – VfB Schwelm (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Höing). Durch das spielfreie letzte Wochenende beträgt der Vorsprung der Gastgeber auf einen Abstiegsplatz nur noch vier Punkte. Bei drei noch ausstehenden Partien will Türkiyemspor den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt machen, auch wenn Trainer Metin Uzun sein Team als Außenseiter sieht: „Wir stehen zu Recht da unten, für uns ist jedes Spiel ein Endspiel.“ Die Gäste sind oftmals schwankend in ihren Leistungen, mit einem Heimsieg peilt der Tabellenelfte eine Vorentscheidung im Tabellenkeller an. Die personelle Situation hat sich jedoch nicht verbessert,so sehnt man am Höing die Sommerpause herbei, in der der Kader einen Umbruch erfahren wird.

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