Basketball

Stanley Witt wird Jugendkoordinator bei Phoenix Hagen

Stanley Witt wird Jugendkoordinator und NBBL-Headcoach bei Phoenix Hagen.

Stanley Witt wird Jugendkoordinator und NBBL-Headcoach bei Phoenix Hagen.

Foto: EBC Rostock

Hagen.  Der Nachfolger von Kai Schulze als Jugendkoordinator bei Phoenix Hagen wird ein Hagener: Stanley Witt kehrt aus Rostock zurück.

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Sein Familienname hat im Hagener Basketball einen ausgesprochen guten Klang. Vater Wolfgang „Öwen“ Witt spielte in der Bundesliga beim TSV 1860 und gilt als Urvater des Damenbasketballs in Hagen, zu Ehren des 2005 früh verstorbenen Ex-Erstligaspielers wurde die Remberghalle in „Öwen Witt Sporthalle“ umbenannt. Auch Mutter Angelika Beier-Witt war lange in der Bundesliga und als Nachwuchs-Trainerin aktiv. Insofern tritt Stanley Witt in große Fußstapfen, wenn er am 1. Juli seinen neuen Job als Nachwuchs-Koordinator und NBBL-Headcoach bei Phoenix Hagen beginnt. Der 23-jährige Hagener kehrt aus Rostock, wo er aktuell in gleicher Funktion beim Phoenix-Ligarivalen tätig ist, in seine Heimatstadt zurück und wird hier Nachfolger von Kai Schulze.

Schon mit 18 hatte Stanley Witt, nachdem er zuvor für die Phoenix Juniors in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga gespielt hatte, Hagen verlassen, weil ihm der EBC Rostock die gesuchte Stelle für sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bieten konnte. Dort spielte der 1,98 m große Flügelspieler in Regionalliga- und ProB-Team der Rostock Seawolves, konzentrierte sich aber vor allem sehr früh auf seine Trainerlaufbahn. Er absolvierte die dreijährige Nachwuchstrainer-Ausbildung über den Deutschen Basketball Ausbildungsfond, coachte erfolgreich die JBBL-Teams. „Er hat mit seiner Energie für diese Sportart maßgeblich seinen großen Anteil an der Entwicklung der letzten Jahre hier in Rostock“, würdigte nun der EBC-Vorsitzende André Jürgens, der Witt gern in Rostock - wo er im letzten Sommer einen Dreijahresvertrag unterschrieben hatte - gehalten hätte. Beim Weg zurück in die Heimat wolle man ihm aber keine Steine in den Weg legen.

„Rostock wird für immer in meinem Herzen fest verankert sein“, erklärte Stanley Witt nun, betonte aber auch eine starke Verbundenheit zu seiner Heimat: „Ich habe in all den Jahren immer die Spiele der Phoenix-Jugend verfolgt – mein Herz war nie ganz weg.“ Zum neuen Phoenix-Headcoach Chris Harris, der ihn in der Jugend-Bundesliga beim BBV/TSV 1860 Hagen coachte, pflegte Witt auch in den letzten Jahren intensiven Kontakt. Als er und Patrick Seidel ihn für den Jugendkoordinator-Job bei Phoenix anfragten, habe er sich sehr gefreut.

„Das passt wie die Faust aufs Auge, Stanley Witt hat tiefe Wurzeln in Hagen“, erklärte Seidel die Verpflichtung: „Als junger Trainer hat er schon einiges erreicht und Leistung außerhalb der Komfortzone zuhause gezeigt.“ In Rostock, das räumte Seidel ein, sei man - auch wegen Witt - im Nachwuchsbereich schon ein, zwei Schritte weiter als in Hagen. Etwa sei ein U14-Team etabliert, für das man bei Phoenix erst in den Anfängen sei, die Mannschaften nähmen an internationalen Turnieren teil. Witt soll die Phoenix Juniors, die in den Play-downs der Nachwuchs-Bundesliga noch um den Klassenerhalt kämpfen, als Headcoach übernehmen. Die Trainerfrage bei den bisher vom als ProA-Co-Trainer noch eine Saison an Phoenix gebunden Alex Nolte gecoachten Youngsters in der JBBL ist noch nicht geklärt. Es gibt nach WP-Informationen Überlegungen, künftig hier die BG-Trainer Vid Zarkovic und Tome Zdravevski einzubinden.

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