Fußball-Landesliga

SV Hohenlimburg 10 hat Aufstiegssekt kaltgestellt

Auch im letzten Saisonspiel gegen den BSV Menden will Fußball-Landesliga-Spitzenreiter SV Hohenlimburg 10 noch einmal jubeln, obwohl wahrscheinlich auch eine Niederlage zum Aufstieg in die Westfalenliga reicht. Foto:Fabian Sommer

Auch im letzten Saisonspiel gegen den BSV Menden will Fußball-Landesliga-Spitzenreiter SV Hohenlimburg 10 noch einmal jubeln, obwohl wahrscheinlich auch eine Niederlage zum Aufstieg in die Westfalenliga reicht. Foto:Fabian Sommer

Hagen.   Obwohl den Landesliga-Fußballern von Hohenlimburg 10 der Aufstieg in die Westfalenliga praktisch sicher ist, soll noch ein Sieg gegen Menden her.

Die Ziellinie ist fast erreicht, nur noch einen Spieltag trennt die heimischen Fußball-Landesligisten von der Sommerpause. Während sich der FC Wetter 10/30 sowie der SSV Hagen als feststehende Absteiger aus der Klasse auf den Ausstand vorbereiten, hat der SV Hohenlimburg 1910 den Sekt schon kaltgestellt. Die Zehner haben die Meisterschaft so gut wie sicher, liegen als Primus drei Zähler und zwölf Tore vor dem Zweitplatzierten FSV Gerlingen.

SV Hohenlimburg 1910 – BSV Menden (Sonntag, 15 Uhr, Kirchenbergstadion). Auch wenn den Hohenlimburgern gegen den Fünftplatzierten aus Menden wahrscheinlich auch eine Niederlage zum Titel reicht, setzen sie trotzdem alles auf Sieg. Chefcoach Michael Erzen kündigte aber bereits Anfang der Woche an, dass er nicht die Stammelf ins Rennen schicken wird: „Wir wollen das Spiel schon gewinnen, aber es wird eine veränderte Aufstellung geben. Es werden die Jungs spielen, die nicht so oft zum Zug kommen oder den Verein verlassen. Alle kriegen ihre Anteile, aber wir wollen das Spiel klar gewinnen.“

Dass es das letzte Saisonspiel ist, hat für Erzen auch eine psychologische Komponente: „Man hat das letzte Spiel in Erinnerung für die nächste Saison, daher will jeder ein positives Erlebnis mitnehmen.“ Bis auf den angeschlagenen Nick Träptau, der sich im Donnerstag-Training verletzt hat, sind alle Akteure am Start.

Die Zehner wünschen sich am Sonntag einen großen Zuschauerzuspruch und eine tolle Atmosphäre. „Das hat sich die Mannschaft über das Jahr verdient. Der Aufstieg ist natürlich auch ein Highlight in Hohenlimburg, das nicht alle Jahre passiert. Das sollte man als Zuschauer honorieren und die Jungs unterstützen, auch hinterher bei den Feierlichkeiten“, sagt Michael Erzen.

Der letzte Aufstieg in die Westfalenliga liegt sieben Jahre zurück, die Hohenlimburger hielten sich damals dort für zwei Spielzeiten. Nach der morgigen Partie soll im Zehnertreff auf dem Kirchenberg-Gelände ausgiebig gefeiert werden.

RW Hünsborn - SSV Hagen (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Hünsborn). Der Abstieg der Höing-Elf steht fest, wie es beim SSV weitergeht, ist offen. Ein neuer Vorstand muss gefunden werden, in der kommenden Woche finden weitere Gespräche statt. Im letzten Saisonspiel muss Torwart Marcel Riede (Urlaub) ersetzt werden, ihn vertritt Altherren-Schlussmann Robert Kacprzak. „Ansonsten sind wir komplett und werden versuchen, uns mit einer ordentlichen Leistung zu verabschieden“, kündigt SSV-Spielertrainer Marco Grüterich an.

FC Wetter - FSV Werdohl (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Harkortberg). Ein vernünftiger Ausstand ist auch das, was sich Wetters scheidender Trainer Markus Dönninghaus wünscht. Ansonsten macht der Wuppertaler Coach nach einer Spielzeit voller interner Querelen „drei Kreuze, wenn die Saison endlich vorbei ist. Für das letzte Spiel stehen nur noch elf Mann zur Verfügung. Joel Schikora ist verletzt, Mamadou Bah gesperrt.

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