Fußball-Landesliga

SV Hohenlimburg 10 hat im Topspiel große Chance

Die Lufthoheit gehört dazu, wenn der SV Hohenlimburg 10 im Spitzenspiel gegen den FSV Gerlingen bestehen will. Im Gegensatz zum Hinspiel, aus dem diese Szene stammt, wird Marco Eckhoff dafür nicht mehr sorgen können. Der Defensivmann verließ die Zehner in der Winterpause aus beruflichen Gründen

Die Lufthoheit gehört dazu, wenn der SV Hohenlimburg 10 im Spitzenspiel gegen den FSV Gerlingen bestehen will. Im Gegensatz zum Hinspiel, aus dem diese Szene stammt, wird Marco Eckhoff dafür nicht mehr sorgen können. Der Defensivmann verließ die Zehner in der Winterpause aus beruflichen Gründen

Foto: Lothar Linke

Hagen.   Mit einem Heimsieg gegen den punktgleichen FSV Gerlingen kann der neue Spitzenreiter Hohenlimburg 10 die Tür zur Westfalenliga aufstoßen.

Eine Entscheidung im Meisterschaftskampf kann am drittletzten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 noch nicht fallen, aber dem SV Hohenlimburg 10 bietet sich die große Chance, die am vergangenen Sonntag übernommene Tabellenführung auszubauen. Denn mit dem FSV Gerlingen ist der entthronte Spitzenreiter im Kirchenbergstadion zu Gast. Der FC Wetter muss sein Heimspiel gegen Olpe gewinnen, um ein Fünkchen Hoffnung auf das Erreichen des Relegationsplatzes weiter glimmen zu lassen. Der als Absteiger feststehende SSV Hagen will sich in Hüsten vernünftig präsentieren.

SV Hohenlimburg 10 - FSV Gerlingen (Sonntag, 15 Uhr, Kirchenbergstadion). Wer am viertletzten Spieltag die Tabellenführung erobert, will sie auch ins Ziel bringen. „Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, werden wir Meister“, diese einfache Rechnung macht Zehner-Trainer Michael Erzen vor dem Gipfeltreffen auf. Aktuell liegt der neue Spitzenreiter, der sein Gastspiel in Olpe mit 3:1 gewann und gleichzeitig von der Gerlinger 1:3-Heimniederlage gegen den Tabellendritten Erlinghausen profitierte, nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Sauerländern. „Wir wollen den Vorsprung auf drei Punkte ausbauen“, weiß Erzen, dass dies ein Riesenschritt in Richtung Westfalenliga-Aufstieg wäre. Das Hinspiel endete 1:1.

Personell bleibt bei den Zehnern alles beim alten: Bis auf den letztmalig gesperrten Thomas Ludwig kann Erzen aus dem Vollen schöpfen. „Wir wollen unser Spiel durchbringen und Gerlingen unter Druck setzen“, kündigt der Hohenlimburger Übungsleiter an. „Die Gerlinger Mannschaft ist sehr stark, wenn sie eine Schwäche hat, dann am ehesten in der Abwehr.“

Nachdem der FSV Gerlingen monatelang die Tabelle angeführt hat, fühlt sich FSV-Trainer Dirk Hennecke auch in der Rolle des Jägers wohl. „Wenn uns einer vor der Saison gesagt hätte, dass wir drei Spieltage vor Schluss punktgleich mit dem Tabellenführer sind, hätten wir das sofort unterschrieben“, blickt Gerlingens Coach voller „Vorfreude“ auf die Partie in Hohenlimburg. „Das ist das Endspiel, das wir uns erarbeitet haben. Wir haben es immer noch in der eigenen Hand.“ Neben Kubilay Basoglu (Adduktorenverletzung) ist auch Lukas Rademacher (muskuläre Probleme) fraglich.

SV Hüsten - SSV Hagen (Sonntag, 15 Uhr, Stadion Große Wiese). Obwohl der SSV seit knapp zwei Wochen als Absteiger feststeht, haben die Höing-Kicker noch ein Ziel: „Wir wollen uns an den letzten drei Spieltagen nicht abschlachten lassen“, hat Spielertrainer Marco Grüterich die Anzahl der Gegentore im Blick. 87 sind es bisher, eine dreistellige Anzahl von Gegentreffern im Abschlussklassement wollen die Adlerträger vermeiden.

FC Wetter - SpVg Olpe (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz am Harkortberg). Obwohl die ­Harkort­städter voraussichtlich drei Siege brauchen, wenn sie noch auf Relegationsplatz 13 klettern wollen, gibt Trainer Markus Dönninghaus die Hoffnung nicht auf: „Ich wüsste nicht, warum wir eines der letzten drei Spiele verlieren sollten.“ Hoffnung macht die Rückkehr der zuletzt gesperrten Samir Hammouda und Joel Schikora in den Kader. Auch Fabian Rösner steht nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung.

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