Fußball-Landesliga

SV Hohenlimburg 10 kann in Werdohl Meister werden

Wenn Marcel Weiß und seine Hohenlimburger Teamkameraden auch am Sonntag in Werdohl obenauf sind wie hier beim 1:0-Heimsieg gegen Gerlingen, ist der Westfalenliga-Aufstieg praktisch perfekt. Foto:Michael Kleinrensing

Wenn Marcel Weiß und seine Hohenlimburger Teamkameraden auch am Sonntag in Werdohl obenauf sind wie hier beim 1:0-Heimsieg gegen Gerlingen, ist der Westfalenliga-Aufstieg praktisch perfekt. Foto:Michael Kleinrensing

Hagen.   Ein Sieg in Werdohl - und der SV Hohenlimburg 10 hat den Aufstieg in die Westfalenliga so gut wie sicher.

In der Fußball-Landesliga 2 könnten die Vorzeichen für die heimischen Klubs am vorletzten Spieltag nicht unterschiedlicher sein. Der SV Hohenlimburg 1910 kann praktisch die Meisterschaft klarmachen, während der FC Wetter sich nur noch in der Theorie auf den Relegationsplatz retten kann. Der SSV Hagen ist bereits abgestiegen.

FSV Werdohl - SV Hohenlimburg 10 (Sonntag, 15 Uhr, Risei-Stadion). Der Vorsprung der Zehner auf den FSV Gerlingen beträgt drei Zähler und 13 Tore – bei einem weiteren Dreier können also gut und gerne die Meister-Shirts gedruckt werden. SV-Chefcoach Michael Erzen errechnet für den Fall eines weiteren Sieges bereits Wahrscheinlichkeiten: „Ich habe die letzten zehn Jahre statistisch analysiert – es hat in unserer Liga bisher kein Landesligist mit mehr als zehn Toren Differenz gewonnen.“ Falls Gerlingen zu Hause gegen Wetter nicht gewinnen sollte, könnten die Zehner bereits in Werdohl die Sektkorken knallen lassen.

Die Auswärtsreise nach Werdohl wird aber alles andere als ein Spaziergang. „Es wird ein hart umkämpftes Spiel. Ich habe erfahren, dass die uns nichts schenken wollen – die werden richtig Gas geben und uns ein Bein stellen wollen. Wir werden Mühe haben, dort was zu holen“, sagt Michael Erzen. Sein Team müsse sich „90 Minuten komplett zerreißen und alles in die Waagschale werfen“, so Erzen vor dem Gastspiel beim Tabellensechsten.

Falls nichts mehr dazwischen kommt, wird seine Mannschaft im Sauerland vollzählig sein. Am Donnerstag hatte Erzen 20 Spieler beim Training, auch Thomas Ludwig hat seine Rotsperre abgesessen. Die Stimmung könnte laut Erzen besser nicht sein und diese gilt es morgen auf den Platz zu bringen.

SSV Hagen - VSV Wenden (Sonntag, 15 Uhr, Ischelandstadion). Schafft es die als Absteiger feststehende Höing-Elf im letzten Heimspiel doch noch, vor eigenen Fans einen Dreier zu erspielen? „Das muss doch ein Ziel sein“, sagt SSV-Spielertrainer Marco Grüterich, „ich will immer gewinnen.“ Dazu ist allerdings mehr Disziplin nötig als zuletzt beim 1:6 in Hüsten, wo sich die Adlerträger früh durch eine überflüssige Gelbrote Karte dezimierten und in der Folgezeit in Unterzahl chancenlos waren.

Der Verursacher Yusuf Acikel ist gesperrt, ansonsten wird sich gegenüber dem vergangenen Sonntag personell kaum etwas ändern.

FSV Gerlingen - FC Wetter (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Gerlingen). Zwei Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand und gegenüber dem TuS Erndtebrück II, der als 13. auf dem Relegationsplatz steht, ein um zehn Treffer schlechteres Torverhältnis. „Wir müssen uns nichts vormachen, der Klassenerhalt ist für uns nicht mehr erreichbar“, sagt FC-Trainer Markus Dönninghaus vor dem letzten Saison-Auswärtsspiel.

Zumal Gastgeber Gerlingen noch Titelchancen hat und zumindest Relegationsplatz zwei behaupten will. Fabian Rösner (verletzt), Ilyas Kurnaz (gesperrt) und Aboubakar Fofana, der am vergangenen Sonntag nicht zum Spiel erschien, fehlen den Harkortstädtern.

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