Fußball

TSG empfängt Anwärter auf das Hallenmasters

In den vergangenen Jahren lieferten die TSG-Fußballer beim Heimturnier in der Bleichsteinhalle stets konstant gute Leistungen ab und qualifizierte sich für das Hagener Hallenmasters. Starke Techniker wie Veng-Khoeng Chhan (in rot) werden auch in diesem Jahr wieder gefragt sein.

Foto: Valentin Dornis

In den vergangenen Jahren lieferten die TSG-Fußballer beim Heimturnier in der Bleichsteinhalle stets konstant gute Leistungen ab und qualifizierte sich für das Hagener Hallenmasters. Starke Techniker wie Veng-Khoeng Chhan (in rot) werden auch in diesem Jahr wieder gefragt sein. Foto: Valentin Dornis

Herdecke.   Ein letzter Platz ist für die Hagener Hallen-Kreismeisterschaften noch zu vergeben. Der TuS Esborn ist bereits qualifiziert.

Budenzauber in der Bleichsteinhalle: Am Freitag (ab 18 Uhr) und Samstag (ab 10 Uhr) lädt die Fußballabteilung der TSG Herdecke Vereine aus der Region in die heimische Sporthalle ein, um das letzte Ticket für das Hagener Hallenmasters in der kommenden Woche zu vergeben.

„Unser Ziel ist es, dass wir uns wie in den beiden zurückliegenden Jahren für das Masters qualifizieren“, erklärt Dirk Grapentin. Der Vorsitzende der TSG Fußball Herdecke sieht nach der durchwachsenen Hinrunde seiner Mannschaft in den Hallenkreismeisterschaften einen großen Ansporn für gute Leistungen. Wichtig sei es jedoch in erster Linie, „dass sich niemand vor der wichtigen Rückrunde verletzt“, erklärt Grapentin. Die TSG belegt vor dem Start in der zweiten Halbserie ab dem 18. Februar den achten Tabellenplatz der Kreisliga A. „Wir haben in der Hinrunde nicht konstant genug gespielt“, resümiert der TSG-Vorsitzende vor den Spielen an diesem Wochenende.

Auch wenn die Zielsetzung der TSG’ler für das Heimturnier eindeutig klingt, versucht Grapentin die Erwartungen nicht zu hoch zu hängen: „Auch Herdecke-Ende hat trotz des guten Kaders in der letzten Woche beim Turnier in Oberwengern den Einzug ins Halbfinale verpasst. Das kann schnell gehen, wenn man zwei Spiele unglücklich unentschieden spielt“, so der Herdecker.

Spannende Spiele werden erwartet

Doch gerade das macht laut Grapentin den Hallenfußball aus: „Ein Spiel kann unglaublich schnell kippen. In der Halle können innerhalb weniger Minuten viele Tore fallen. Auch wenn man eine Minute vor Ende mit zwei Toren führt, kann man sich nicht sicher sein, das Spiel zu gewinnen“, erklärt der Turnier-Mitorganisator den besonderen Reiz. „Darüber hinaus spielt die Technik in der Halle natürlich eine viel größere Rolle als auf dem Großfeld. In der Kreisliga kann man da viel mit Körperlichkeit wett machen. Auf dem kleinen Hallenfeld fallen technische Fehler aber viel mehr ins Gewicht. Teilweise sieht man wirklich technisch herausragende Fußballer bei solchen Turnieren, darauf kann man sich freuen.“

Mit dem TuS Esborn, der sich schon beim Turnier in Oberwengern als Drittplatzierter für das Hallenmasters qualifizierte, Eintracht Ickern und dem FC Kurdistan aus Hagen hat die TSG eine Gruppe zugelost bekommen, „in der alles passieren kann“, mutmaßt der TSG-Verantwortliche.

TSG in starke Gruppe gelost

Der FC Kurdistan steht derzeit in der Kreisliga A auf dem zweiten Tabellenplatz und visiert den Aufstieg an. Aufstiegskandidat in die Kreisliga A ist Eintracht Ickern ebenfalls. Der Verein aus dem Castrop-Rauxeler Stadtteil belegt zur Zeit den dritten Tabellenplatz in seiner Staffel. Alleiniger Derby-Gegner der TSG ist der TuS Esborn, der sich zuletzt unter dem neuen Trainer Marco Slupek beim Turnier in Oberwengern formstark präsentierte.

„Das Weiterkommen ist für uns aber absolut möglich. Die Motivation, sich für das Hallenmasters zu qualifizieren, ist sehr groß. Die Teilnahme bei den Hallenmaster wäre etwas ganz Besonderes für uns. Wir wissen ja, wie es ist, dort zu spielen. Im letzten Jahr sind wir leider nicht durch die Vorrunde gekommen.“ Vor zwei Jahren qualifizierte sich die TSG für die Zwischenrunde. „Unser langfristiges Ziel ist es, da irgendwann mal wieder hinzukommen. Wir müssen aber einen Schritt nach dem nächsten machen“, blickt Grapentin auf die erfolgreichen letzten Jahre zurück.

Zum Favoritenkreis an diesem Wochenende zählt der Turnier-Mitorganisator neben seiner eigenen Mannschaft auch den eben genannten TuS Esborn sowie Iliria Hagen. „Doch auch der SuS Volmarstein spielt in dieser Saison starken Fußball. In dieser Form ist sicherlich auch mit dem SuS zu rechnen“, meint der TSG-Vorsitzende.

Auf die örtlichen Fußballmannschaften warten demnach herausfordernde Aufgaben. Es bleibt also abzuwarten, wer am Samstag um 16 Uhr im Finale das letzte Masters-Ticket erspielt.

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