Sport

TuS Ende bringt Kinder in Bewegung

Bewegung bringt gute Laune: Die jungen Sportler können sich auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen, das ihnen Christiane Seubert (hinten links) und Arno Schönknecht (hinten rechts) vom TuS Ende näherbringen.

Foto: JKL

Bewegung bringt gute Laune: Die jungen Sportler können sich auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen, das ihnen Christiane Seubert (hinten links) und Arno Schönknecht (hinten rechts) vom TuS Ende näherbringen.

Ende.   Bei den „Ender Sportkids“ gibt der TuS dem Nachwuchs die Option, verschiedene Sportarten unter Anleitung auszuprobieren.

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„Die Hauptsache ist, dass die Kinder sich bewegen“, findet Arno Schönknecht. Der Initiator der „Ender Sportkids“ sieht in seiner Aufgabe mehr als nur die Akquise neuer Mitglieder für seinen TuS Ende. Vielmehr will der 68-Jährige dafür werben, dass Kinder schon im ganz jungen Alter an Bewegung und Koordination herangeführt werden. „Das Interesse des Vereins“, betont der Sportwart des TuS Ende, „steht bei der Aktion ganz klar an zweiter Stelle“.

Doch wer sind die „Ender Sportkids“ überhaupt? Und was machen sie? Das Sportprogramm für Kinder im Grundschulalter von sechs bis acht Jahren war die Grundlage für das „Sportkarussell“, welches die Städte Wetter und Herdecke seit einigen Jahren anbieten. Die Kinder werden über das ganze Schuljahr hinweg durch verschiedene Sportarten geführt. Alle vier Wochen wechselt die Sportart. Die Sportkids dürfen sich in diesem Jahr auf Leichtathletik, Tischtennis, Handball, Kinder-Zumba, Einradfahren, Badminton, Taekwondo und Tennis freuen.

Welch organisatorischer Aufwand hinter der Aktion steckt, erzählt Schönknecht prompt: „Die größte Schwierigkeit ist es, Trainer für die Veranstaltungen zu finden. Damit hängt eigentlich der Großteil meiner Arbeit in der Organisation zusammen.“ Denn der 68-Jährige will den jungen Teilnehmern auch Abwechslung bieten: „Die Kinder sollen im Endeffekt auch selbst merken, ob ihnen die Bewegung mit oder ohne Ball am meisten Spaß bereitet. Oder Einradfahren, oder Zumba. Dafür braucht man viele erfahrene und motivierte Trainer“, erklärt der ehemalige Marathonläufer.

Anregung von Katja Strauss-Köster

Mit seinen 26 Abteilungen und über 1300 Mitgliedern bietet der TuS Ende den perfekten Nährboden für eine solche Initiative. „Allein bin ich darauf aber nicht gekommen“, gibt Schönknecht zu. „Als vor zehn Jahren unsere aktuelle Bürgermeisterin (Katja Strauss-Köster, Anm. d. Red.) zu uns kam und kandidierte, schlug sie mir das Konzept vor. Sie kannte etwas ähnliches wohl schon vom TSC Eintracht Dortmund und gab mir den Hinweis“, berichtet Endes Sportvorstand.

Dass die Aktion auch seinem Verein zu Gute kommt, will der leidenschaftliche Sportler nicht verleugnen: „Jährlich bleibt etwa ein Drittel der teilnehmenden Kinder auch langfristig in einer der angebotenen Abteilungen. Das freut uns als Verein natürlich sehr“, erklärt Schönknecht. Überraschend groß ist dabei immer wieder der Zuspruch für die eigentlich rückläufige Leichtathletik. „Der Abteilung gehören mittlerweile über 100 Kinder und Jugendliche an. Die Tendenz ist dank der Ender Sportkids auch weiterhin steigend“, freut sich der Initiator.

Als besonders wichtig erachtet Schönknecht vor allem die Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten: „Unser Verein steht in Kooperation mit der Hugo-Knauer-Grundschule, den Kindergärten zu den Brauckstöcken, Westende sowie dem Kindergarten zum Kuckuck. Die Zusammenarbeit tut zum einen den Kindern gut, zum anderen profitiert auch der Verein davon“, erklärt er.

Damit sich diese Win-Win-Situation auch in den kommenden Jahren fortsetzt, wird sich auch Schönknecht weiterhin für Herdeckes Kindersport einsetzen. „Mein Tagesablauf strukturiert sich nach meinem Sportprogramm und den Aufgaben, die ich im Verein übernehme. Von daher werde ich das Projekt auch weiterhin organisatorisch betreuen“, kündigt Schönknecht an.

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