Tischtennis

TuS Grundschöttel setzt auf Eigengewächse

Stehen schon lange Jahre gemeinsam an der Grundschötteler Platte: Robin Fladrich (links) und Jens Spormann.

Stehen schon lange Jahre gemeinsam an der Grundschötteler Platte: Robin Fladrich (links) und Jens Spormann.

Foto: Joel Klaas / WP

Grundschöttel.  Der TuS Grundschöttel zeichnet sich durch sein Gemeinschaftsgefühl aus. Damit das so bleibt, sucht der Verein nun interessierte Kinder

Als einer der wenigen Vereine in der Umgebung stellt der TuS Grundschöttel mit seiner Tischtennisabteilung noch vier Seniorenmannschaften im aktuellen Spielbetrieb. Zu verdanken hat das der Verein vor allem der guten Jugendarbeit aus vergangenen Tagen.

Ein Erfolgskonzept, das sich vor allem in den Ergebnissen der abgelaufenen Spielzeit ausdrückt: Nach zahlreichen Aufstiegen in den letzten Spielzeiten wurden die Saisonziele fast aller Teams erreicht: Der Klassenerhalt wurde früh gesichert. Vor allem die erste Mannschaft in der Bezirksliga durfte sich früh über den Ligaerhalt freuen. Am Ende der Saison stand ein gesicherter Platz im Mittelfeld der Tabelle.

Was die Grundschötteler Tischtennisgemeinschaft auszeichnet ist „vor allem, dass wir ein eingeschworener Haufen sind“, erklärt TuS-Sportwart Robin Fladrich. Der 28-Jährige spielt selbst seit seiner Kindheit im Verein und spielt nun selbst in der ersten Mannschaft der Grundschötteler. Neben ihm kämpfen ausschließlich ebenfalls langjährige Vereinsmitglieder in der Bezirksliga um Punkte. So auch der erst 15-Jährige Niklas Weihe, der mit konstanten Leistungen Punkte für den Klassenerhalt beisteuerte. „Das freut uns als Verein natürlich sehr, dass wir seit Jahren einen Übergang von der Jugendmannschaft in den Seniorenbereich schaffen“, so Fladrich.

15-Jähriger in der Bezirksliga

Das Beispiel Niklas Weihe steht dabei sinnbildlich für viele Spieler der vier Grundschötteler Mannschaften, die in den verschiedenen Ligen an die Platte gehen. Jan Lüßenhop hat im vergangenen Jahr den Sprung von der Jugend- in die zweite Seniorenmannschaft geschafft und dort „ebenfalls super Spiele abgeliefert. Das ist nicht üblich für einen Spieler, der frisch zu den Senioren kommt“, weiß Fladrich.

Die hohe Leistungsdichte der Grundschötteler Nachwuchs-Tischtennisspieler hat auch seine guten Gründe: In der vergangenen Saison schlugen die Schützlinge der Trainer Tim Raudzis und Patrick Dumke in der Jugend-Bezirksliga auf. „So hoch hat lange keine Jugendmannschaft mehr bei uns gespielt. Das ist auch Beleg dafür, dass wir in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben“, so der TuS-Offizielle.

TuS will sich nicht auf Erfolg ausruhen

Auf dem Erfolg will sich der Verein jedoch nicht ausruhen. Im Gegenteil: „Wir wollen uns im Nachwuchsbereich noch breiter aufstellen. Vor allem in der Altersklasse zwischen sechs und zwölf Jahren haben wir derzeit nicht so viele Spieler“, gibt Fladrich zu bedenken. „Daher wollen wir insbesondere den Schülerbereich wieder aufbauen und verstärken“, so der Sportwart des TuS.

Zwar gab es auch im vergangenen Jahr eine Schülermannschaft der Grundschötteler, die in der Kreisliga am Ende den dritten Platz belegte, jedoch „brauchen wir weitere Kinder, die sich für Tischtennis begeistern, damit wir auch in den kommenden Jahren Mannschaften anbieten können, die auch am Spielbetrieb teilnehmen können“, so der Verantwortliche des TuS.

Langfristiges Ziel soll dann sein, die Seniorenmannschaften wie bisher mit Leuten aus der eigenen Jugend aufzubauen. „Man kann sagen, dass das die Identität unseres Vereins ausmacht. Das soll uns auch in Zukunft trotz gesellschaftlicher Entwicklung erhalten bleiben“, so Fladrich.

„So entsteht eine Gemeinschaft“

Zu Gute kommt dem Verein dabei auch das Jugendtraining, das teilweise parallel zu den Einheiten der Senioren stattfindet: „So entsteht eine schöne Gemeinschaft, und so soll es auch bleiben“, so Robin Fladrich. Exemplarisch für das Gemeinschaftsgefühl im Verein stand für den Vereinsoffiziellen die Saisonabschlussfeier nach Ablauf der vergangenen Spielzeit: „Da kamen alle zusammen, wir haben gegrillt und lange zusammen gesessen. Das macht unser Vereinsleben ein Stück weit aus“, so Fladrich.

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